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Bewertungen



Otarion - Extensive (NEU)

04.11.2019
Bernd
... Ein Song wie ‚Unpredictable’ ist ein Musterbeispiel für die Arbeit Kleins auf diesem Album. Und es ist tatsächlich kaum vorhersehbar, was er als Nächstes macht. Hier beeindruckt er durch einen ausgesprochen intensiven, atmosphärischen Song, bei dem – wie auch auf anderen Nummern – Orgelsounds eine wichtige Rolle spielen. Das wechselt zwischen düster, geheimnisvoll und beängstigend. Das darauffolgende ‚Crucial Now‘ ist ein weiteres treffliches Beispiel für seine Vorgehensweise, intensive Stimmungen über den Einsatz der Orgel zu erzeugen.

Das Album ist vollgepackt mit Titeln mit emotionalem Tiefgang, sodass selbst die eigentlich zu lange Spielzeit von 75 Minuten so gefüllt ist, dass keine Langeweile aufkommt. Eine tolle Entwicklung, die der Künstler genommen hat. Damit ist die Erwartungshaltung für zukünftige Werke sehr hoch.
Bewertung: 12/15 Punkten (JM 12, KR 12)

https://www.betreutesproggen.de/2019/05/otarion-extensiv-
e/...


Otarion - Extensive (NEU)

04.11.2019
MusikZirkus
Circa ein Jahr ist vergangen, seit Rainer Klein, der als Otarion firmiert, sein letztes Album unter dem Titel „Under Surface“ herausbrachte. Jetzt, im April 2019, erscheint sein siebtes Album beim deutschen Label MellowJet Records mit dem Titel „Extensive“, was so viel wie umfangreich, umfassend, weitreichend oder ausführlich bedeutet. Neun Stücke mit Laufzeiten zwischen 6:20 und 14:16 Minuten hat er darauf platziert. Wie immer breitet er auf dem Album eine intensive Stimmung aus.






„Unreality“ heißt der erste 6:20minütige Track auf dem Album. Flächige Synthiesounds liegen zu Beginn im Hintergrund und Rainer platziert darauf eine Pianomelodie, die sich langsam weiter in den Vordergrund schiebt. Dazu gibt es einige atmosphärische Gitarrenparts. Im weiteren Verlauf nehmen Gitarre und Schlagzeug dann mehr Raum ein. Das zusammen ergibt eine melancholische Stimmung, die den Hörer sofort in ihren Bann zieht.

Nahtlos führen Schritte in den nächsten Track „The Way“. Eine betörende Pianomelodie setzt nach wenigen Momenten ein und berührt den Hörer direkt in der Mitte seines Herzens. Der Rhythmus wird dabei von einem sehr homogenen Schlagzeugpart übernommen. Man badet förmlich wieder in melancholischen Klangwogen, dabei ist Gänsehaut angesagt.

Theremin artige Klänge wie für einen nostalgischen Geisterfilm wechseln schnell in Orgelklänge im nächsten Stück „Unpredictable“. Dann setzen ein basslastiger Rhythmus und eine Gitarre ein, die dem Track Volumen verleihen. Ab Minute Zwei erklingen dann Artrock ähnliche Klanglandschaften. Das ist druckvoll, hymnisch und schwebend zugleich. Hier verbindet Rainer mal wieder auf sehr gekonnte Art und Weise die beiden musikalischen Stilrichtungen.

Langsam wie ein zäher Fluss, so ziehen zunächst die aus Orgelsounds bestehenden Klangformen im 8:24minütigen „Crucial Now“ dahin. Darunter schieben sich nach gut zwei Minuten Synthieflächen und nach einer weiteren Minute kommt ein moderater Rhythmus auf, der an Dynamik gewinnt ohne die Langsamkeit zu stoppen. Es hat im zweiten Part wieder eine Spur von Artrock, die aber sehr elektronisch daherkommt. Erst am Ende wird der Druck ein wenig erhöht und der Track gipfelt in einem hymnischen Part.

Das 7:19minütige „Wayward“ besticht durch einen tollen Schlagzeugrhythmus, der von elektronischen Flächen, Harmonien und Rhythmen sowie einer sehr schönen E-Gitarre begleitet wird. Zum Ende hin zieht der Schlagzeugrhythmus noch mal richtig an. Das sind einige Beispiele für dieses wunderbare Album von Otarion aka Rainer Klein. Klanglich ist das Album ebenfalls wieder herausragend geworden, denn der Sound kommt mit viel Dynamik und Transparenz aus den Boxen.

Otarion ist ein Künstlername (dahinter verbirgt sich Rainer Klein) der nicht nur in der Elektronikszene aufhorchen lassen sollte. Auch Freunde des instrumentalen, atmosphärischen Artrock sollten ihm sein Ohr schenken, denn Rainer Klein vermag es die beiden Genres perfekt miteinander zu verbinden und intensive Stücke einzuspielen. Ein Genuss für die Sinne.

Stephan Schelle, April 2019...


Harald Nies - Fractal (NEU)

15.07.2019
Bernd
.... too bad that we don't hear about Harald Nies more often. Over time he has always given us beautiful albums that could compete without shame with the visions of TD, the TDI period, with a more emotional ability to create beautiful earworm (each album has a title that we cracked for) and structures that have a lot more soul. FRACTAL is no different! It's good New Berlin School always oriented towards a rock that never degrades the genre. Don' give up Harald, one of those days people will end up discovering your talent and your music! Sylvain Lupari https://synthsequences.blogspot.com/2019/03/harald-nies-frac-
tal-2019.html...


Baaden/Cremer - Aufbruch (NEU)

14.07.2019
Bernd
.... As ever with Cremer, his work, be it solo or collaborative, provides a good take on so-called Krautrock. Tangerine Dream fans will find a lot to get excited about on this release, although the album's appeal should extend beyond this niche group. Mark Hughes http://www.dprp.net/reviews/2019-050/#baaden-cremer...


Harald Nies - Fractal (NEU)

23.05.2019
MusikZirkus
Der deutsche Musiker Harald Nies steht für die Kombination von elektronischer Musik und atmosphärischen sowie rockigen Gitarrensounds. Nicht ganz ein Jahr ist seit seiner letzten Veröffentlichung „Axial“ vergangen, da schiebt er Anfang 2019 mit „Fractal“ einen Nachfolger (sein 14. Album beim MellowJet Records Label) nach. Dass Harald von mathematischen Strukturen begeistert ist, das zeigt sich bereits in dem Titel des neuen Albums. Aber auch die Alben „Torodial Sequences“ und das letztjährige „Axial“ hatten diese Strukturen bereits als Leitthema.






Auf „Fractal“ geht es um außergewöhnliche aber berechenbare geometrische Strukturen. Musikalisch wurde das Thema sehr raffiniert umgesetzt. Sequenzen und Melodien wiederholen sich, ohne dabei monoton zu wirken. Organische Klänge vermischen sich gekonnt mit den starren Rastern der Elektronik. Die E-Gitarre tritt nur selten, aber wenn dann gewaltig in Aktion. So wird das neue Werk auf der Homepage von MellowJet Records beschrieben. Und das trifft den Kern des Albums auch sehr gut.

Bei den abwechslungsreichen Stücken ist meiner Meinung nach Harald immer dann am Besten, wenn er auf herrliche Synthieflächen seine Gitarrenmotive legt. Das hat er im eröffnenden, siebenminütigen „Excent“ perfekt eingespielt. Dieser erste Track gehört daher für mich auch gleich zu den Highlights des Albums. Ein treibender Sequenzerrhythmus und herrliche Flächen starten in diesen ersten Track. Nach nicht ganz einer Minute kommt dann ein E-Drum-Rhythmus auf, der nach wenigen Momenten sehr homogen (wie an den Drums eingespielt) klingt. Das verleiht dem Stück eine rockige Note, vergleichbar mit dem Sound von MorPheuSz. Harald spielt in diesem Stück auch gekonnt mit der Dynamik und Rhythmik, was es besonders reizvoll macht. Zum Ende hin packt er dann die E-Gitarre aus und verziert das Stück mit herrlichen, unter die Haut gehenden, rhythmischen Gitarrenmotiven.

Geschickt hat Harald die einzelnen Tracks durch sanfte Übergänge miteinander verbunden. Das zweite Stück beginnt mit pulsierenden/flirrenden Synthiemotiven um nach wenigen Momenten durch eine Basslinie und eine leicht psychedelisch angelegte E-Gitarre in einen treibenden Part überzugehen. Darauf legt Harald dann eine traumhafte Synthiemelodie. Das ist perfekt gemacht und schließt qualitativ an den Opener an. Einfach zum wegbeamen!!!!

Etwas ruhiger geht es dann im folgenden „Recursion“ zu, das mit weiten Flächen eher die Untermalung eines Weltraumtrips vermittelt. Nach gut zwei Minuten schmeißt Harald dann aber den Sequenzer an und kombiniert herrliche Synthiemelodien mit einem trabenden Drumrhythmus. Schwebend beginnt dann auch „Geometric Patterns“, das in den ersten anderthalb Minuten durch seine dahinwehenden Flächen ein wenig an Vangelis’ „Bladerunner“-Soundtrack erinnert. „Symmetry“ besticht durch seine Rhythmusmotive und den treibenden Sequenzer auf die dann die elektronischen Melodiebögen platziert werden. Das sind dann einige Beispiele für das elf Tracks umfassende Album.

Auf dem neuesten Album von Harald Nies mit dem Titel „Fractal“ hat er wieder herrliche elektronische Motive und Melodien mit treibenden Rhythmen und wunderbaren Gitarrenparts verschmolzen. Wie auch schon bei seinen vorangegangenen Alben, strahlt auch „Fractal“ eine große Faszination aus. Ein sehr schönes Album.

Stephan Schelle, März 2019...


Baaden/Cremer - Aufbruch (NEU)

23.05.2019
MusikZirkus
Diese beiden Musiker veröffentlichen im Frühjahr 2019 ihre CD „Aufbruch“, bei der sie als Projektnamen ihre jeweiligen Nachnamen, also Baaden/Cremer, nutzen. Herausgekommen sind sechs Stücke, die sich im elektronischen Fahrwasser bewegen, wobei der letzte Track „Steamroller On The Interstellar Highway“ eine rockige Note aufweist. Für mich das Highlight des Albums.

Die CD beginnt mit dem ersten Track „Das Lebenselixier“. Das Stück ist 14:47 Minuten lang und entstand bei Uwe Cremer in seinem Level Pi-Studio während einer ausgedehnten Jam-Session der beiden Musiker. Stilistisch bewegt sich der Track im Umfeld der „Berliner Schule“, da er recht sphärische Sounsdscapes enthält, die auch das Stück eröffnen. Darauf legen die Beiden herrliche, weite Flächen, die sanft durch den Raum wehen, während eine Melodielinie phasenweise eingestreut und später weiter ausgebaut wird. Ein sehr sanfter Track, der sich über die volle Länge langsam entwickelt und angenehm in das Album einleitet.

Zu dem zweiten Stück, dem 4:37minütigen „The Rise And The Fall Of Proxima Centauri Pt. II“ haben die beiden eine besondere Beziehung, da die Fertigstellung ganze 28 Jahre und einen Monat dauerte. Der Basistrack wurde von Andreas live auf einem Stereo-Tonband aufgenommen und anschließend auf Kassette überspielt. Natürlich verwendete er damals rein analoges Equipment: einen Korg MS 20 und ein altes Hohner Excelsior String Keyboard, hergestellt in Italien. Die zusätzlichen Spuren wurden 2009 mit modernem Equipment eingespielt. Der Track wirkt recht mystisch. Zu den frühen Keyboardsounds und -Effekten hat Uwe eine Gitarrenlinie beigesteuert, die die Melodie übernimmt. Dadurch bekommt das Stück ein zeitloses Feeling.

Das dritte, vierminütige Stück „Kurz vor dem Aufbruch“ entstand bei Uwe im Studio kurz bevor Andreas wieder nach Hause fuhr. Die beiden haben sich bei dieser Session von Klaus Schulze und Pink Floyd inspirieren lassen. Wie augenzwinkernd im Booklet geschrieben steht, ist dies die bisher unbekannte Klaus Schulze/Pink Floyd Collaboration bei der Nick Mason, David Gilmour und Richard Wright zum Sequenzerrhythmus, den Klaus im Studio vergessen hatte auszuschalten, jammen. Ein leicht psychedelisches Stück.

Zum zweiten Longtrack des Albums „Moonglow“ (12:07 Minuten) schreiben die beiden im Booklet: Wir schauen nach oben. In den Himmel. Es ist kalt. Der Mond steht hoch über der Landschaft, die Szenerie macht Angst, Schatten sind überall, die Zukunft ist ungewiss. Ganz so düster zeigt sich dieser Track allerdings nicht, der mit Flächen, einem angenehmen Rhythmus und herrlich atmosphärischen Gitarrenlicks aufwartet. Nach gut drei Minuten ändert sich die Stimmung und es kommen gar harte Gitarrenriffs auf. Jetzt wird die Stimmung etwas bedrohlicher und durch Uwe’s Gitarrenparts auch rockiger. Das gefällt mir richtig gut.

Mit „Das Möbiusband“ ist ein weiterer Longtrack auf dem Album, der es auf eine Spielzeit von 15:21 Minuten bringt. Hier fließt die Musik in einem leicht krautigen Fluss dahin. Und mit dem fast achtminütigen Stück „Steamroller On The Interstellar Highway“ kommt dann das Highlight am Ende der CD. Das Stück, das bereits 2011 während einer Jam-Session entstand, haben die beiden neu aufgenommen und dadurch einen ganz neuen Track erzeugt. Es geht richtig ab, da hier ein knackiger Basslauf und Schlagzeugrhythmus die Grundlage bilden auf der sich dann die E-Gitarre und die Keyboards richtig austoben können. Auch 70’er Jahre Flair, das an Bands wie Uriah Hep & Co. erinnert, haben sie in das Stück eingebaut. Das ist klasse gemacht und macht richtig Spaß.

Andreas Baaden und Uwe Cremer haben schon seit längerem Sessions absolviert, doch erst jetzt finden ihre Stücke Platz auf einem Album, das sie unter dem Namen Baaden/Cremer veröffentlichen. „Aufbruch“ ist eine CD, die sowohl den Elektronikpuristen wie auch den Freunden von rockigeren Passagen gefallen wird. Ich wünsche mir von den beiden weitere Tracks im Stile von „Steamroller On The Interstellar Highway“, da dieses Stück unglaublichen Esprit besitzt und die Elektronik- und Rockmusik miteinander perfekt verbindet.

Stephan Schelle, April 2019...