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Live Münster November 2018

 

 

Live Münster November 2018

Bewertungen



Rudolf Heimann - Tiefenrausch (NEU)

10.02.2018
global
Rudolf Heimann ist kein Unbekannter in der Elektronikszene. Er spielte bereits Gitarre und Bass in verschiedenen Bands, als er Tasteninstrumente kennenlernte und in sein Heimstudio integrierte. Innerhalb weniger Jahre wurde er zum Synthesizer-Enthusiasten und bereits 1991 erschien sein erstes reguläres Album „Strange Delight“. Die bisherigen Veröffentlichungen von Heimann waren vor allem von sehr Song orientierten Stücken geprägt. Dabei wandelte er zwischen den Welten der Elektronik- und der Rockmusik.






Auf seinem neuesten Longplayer, dem ersten auf dem MellowJet Records-Label nimmt uns Heimann mit in die Tiefe. Der erste Eindruck, dass es sich um die Tiefen des Ozeans handeln könnte war aber falsch, denn er entführt den Hörer in eine Höhlenlandschaft tief unter der Erde. Passend dazu ist der Titel „Tiefenrausch“ gewählt.

Die Musik auf „Tiefenrausch“ zeigt sich von seiner elektronischen Seite mit erfrischenden Einflüssen von Klassik, Dark Ambient, Progressive Rock und EDM. Auf „Tiefenrausch“ vertont Heimann seine Erfahrungen und Erlebnisse seiner zweiten großen Leidenschaft: Als Höhlenforscher hat er nicht nur die zahlreichen Höhlen seiner Heimat erkundet, sondern auch die Reste des Altbergbaus, uralte Stollen und vergessene Tunnel. Höhepunkt war hierbei sicherlich die Entdeckung der „Rodener Spaltenhöhle“ im Jahre 2016.

Mit dem Stück „In die Tiefe“ (das passt wirklich hervorragend als Eingangstitel) beginnt das neue Album, das als CDR Anfang 2018 erscheint. In diesem 7:25minütigen Stück zeigen sich zunächst die Einflüsse von Pink Floyd auf Rudolf’s Musik. Dieses Feeling wird durch den Einsatz der Akustikgitarre, die Anfangs kraftvoll angeschlagen durch den Raum zieht, erzeugt. Dann wird es sehr romantisch, wie bei Andreas Vollenweider’s Musik. Das sorgt schon zu Beginn für eine Gänsehaut. Langsam entwickelt sich das Stück, in dem nach gut zwei Minuten ein Rhythmus hinzukommt und atmosphärisch/rockige E-Gitarren hinzugefügt werden. Rudolf schafft es den Hörer damit schnell in seinen Bann zu ziehen. Im weiteren Verlauf kommen Sequenzerrhythmen auf und die Musik nimmt unter anderem Züge an, die an Tangerine Dream & Co. erinnern. Es fallen mir viele verschiedene Namen ein, doch der von Heimann ist am präsentesten.

Das zweite Stück „Excentriques“ (kommt aus dem französischen und ist eine seltene Sinterbildung. Sie können von allen Seiten in der Höhle wachsen. Sie sind sehr unregelmäßig und oft hakenförmig, verdreht, faden- oder wurmförmig. Die Besonderheit von Excentriques besteht darin, dass sie der Schwerkraft zuwider wachsen können. Quelle: Wikipedia). Dieser Track ist sehr rhythmisch mit einem stampfenden Beat unterlegt.

Der Track „Schwarze Ruhe“ wird seinem Namen gerecht, denn anfangs besteht das Stück nur aus einigen Synthiesounds, die in einen sehr sakralen und Soundtrack artigen Part übergehen. Dabei kann ich mir gut eine große Halle unter der Erde vorstellen.

In dem symphonisch und sehr hymnisch angelegten Track „Schlägel und Eisen“ spricht André „Numen“ Winkhaus einen Text, den man allerdings nicht wirklich verstehen kann, da er mehr geflüstert im Hintergrund liegt und von der Musik übertönt wird. Das Stück hat durch seine Instrumentierung und der hymnischen Art wieder etwas von einem monumentalen Soundtrack. Die E-Gitarre im zweiten Teil des Stückes gibt dem Ganzen noch einmal eine besondere, rockige Note, die dem Track sehr gut zu Gesicht steht.

Einen hohen Spannungsbogen weist dann das 13minütige „Alleingang“ auf, das zunächst sehr ruhig beginnt, aber nach gut einer Minute an Fahrt aufnimmt. Die Violinensounds sorgen wieder für ein Soundtrack artiges Flair, während ab der Hälfte ein unwiderstehlicher Rhythmus aufkommt in den sich Elektronikmusik einwebt, die an frühe Tangerine Dream & Co. erinnert. Weitere Sounds ergänzen die Musik und führen sie in weitere Gefilde. Das ist wirklich klasse gemacht.

Ein tiefer Synthieton leitet dann in den sechsminütigen Titeltrack ein. Dieser schwillt gut drei Minuten unter leichten Veränderungen an, dem dann nur noch ein Sequenzerrhythmus spendiert wird. Den Abschluss bildet dann das leicht rockig/poppige „Tageslicht“, das den Hörer langsam wieder ins Hier und Jetzt transportiert. Hier besticht vor allem die wunderbare Pianomelodie, die um sehr ansprechende Akustikgitarrenakkorde angereichert wird. Im weiteren Verlauf kommen dann noch Keyboardklänge hinzu. Ein passender Ausklang aus dem Album.

„Tiefenrausch“ ist ein sehr schönes Album des aus Iserlohn stammenden Rudolf Heimann geworden. Rock, Pop und Elektronik werden in perfekter Form in den einzelnen Stücken miteinander verbunden. Dabei entstanden teilweise traumhafte Melodien.

Stephan Schelle, Januar 2018...


moonbooter - Cosmosonic (NEU)

10.02.2018
global
Das neue Jahr ist noch frisch und schon hat Moonbooter aka Bernd Scholl ein neues Album am Start. Es nennt sich „Cosmosonic“ und ist die mittlerweile sechste Veröffentlichung von Moonbooter in der „Cosmo“-Reihe. Die Musik in dieser Reihe ist von Bernd speziell für Planetarien komponiert worden. Wer jetzt aber Spacemusik von ihm erwartet, der liegt falsch. Optisch ist das Album ebenfalls sehr gelungen, zeigt es doch ein sehr ansprechendes Foto das ein bisschen nostalgisches Science Fiction-Flair aufweist und ziemlich sexy ist.






Das Album wird von modernen Klängen mit Vintageanstrich dominiert. Aber auch das Piano, Gitarre, Gesang und Chöre rückten wieder in den Fokus von Moonbooter´s Schaffen. „Die düsteren Vocals im Endtrack „Follow Me“ habe ich selbst eingesungen und so lange nachbearbeitet bis sie zu einem Teil des Ganzen wurden“. „Alle tragenden Klänge auf meinem neuen Album habe ich in Handarbeit an den Geräten programmiert. Es kamen fast ausschließlich echte Synthesizer zum Einsatz. Lediglich zur Aufnahme, Mischung und zur Komposition verwendete ich den Computer. So erhält jeder Klang meine ganz persönliche Note.“

Wie oben erwähnt erwartet den Hörer nicht etwa Spacemusik, sondern die im typischen Moonbooter-Stil gehaltenen Tracks mit tanzbaren Rhythmen und herrlichen Melodien. „Wenn die Leute im Sessel sitzen, meine Musik genießen und dabei ab und an zufrieden mit den Füßen wippen, dann habe ich mein Ziel erreicht“, sagt er selbst zu der Musik. Bernd Scholl gehört zu den Musikern die einen ganz eigenen Stil besitzen und die man schon an den ersten Klängen erkennt. So ist das auch auf dem neuen Album der Fall.

Bernd hat sich auch dieses Mal wieder Gastmusiker hinzugeholt. Bei zwei Tracks („Caught By Melancholy“ und „Depart From Harm“) hat er den Australier Alex Bellwood, der bereits in der Vergangenheit die Hawaianisch-anmutenden Gitarrensoli auf Moonbooter´s Alben beisteuerte, für die Gitarrenparts gewinnen können. Den Track „Cosmic Thunder“, eine Hommage an die Zeiten des Krautrock, verfeinert der aus Deutschland stammende Schlagzeuger Gérôme Losch mit seinen Percussioneinlagen. „Dies sorgte bei mir für zusätzliche Inspiration und Spaß bei der Produktion. Und zudem ist das Ergebnis noch Abwechslungsreicher“.

Ein Dutzend Tracks mit Laufzeiten zwischen 4:04 und 9:35 Minuten, deren Taktfrequenz zwischen 72 und 130 bpm liegt, finden sich auf der CD. Da wo es Sinn macht, hat Moonbooter die Stücke nahtlos miteinander verbunden.

Die CD startet mit dem fünfminütigen Stück „L.I.F.O.“, das sich durch einen sehr akzentuierten Rhythmus auszeichnet. Dieser bestimmt auch den Track in dem sich verschachtelt Harmonien aufbauen. Nach anderthalb Minuten geht der Track dann richtig gut ab. Das ist hypnotisch und faszinierend zugleich.

Tanzbar wird es dann im nächsten Stück „Caught By Melancholy“. Dem anfänglichen Rhythmus spendiert Bernd eine seiner typischen romantisch angelegten Melodien. Eine perfekte Kombination, die vertraut und doch neu klingt. Ehrlich gesagt kann ich hier allerdings die Gitarre nicht wirklich ausmachen, da sie sich perfekt ins Gesamtbild integriert.

Ein leichter Schiller-Touch kommt dann in „I Remembered Tomorrow“ auf. Ein Rhythmus wie zu seligen Electropop-Zeiten eröffnet dann das Stück „33 Years Later“ das sich im weiteren Verlauf wie eine Mischung aus Mike And The Mechanic’s „Silent Running“, Alan Parsons Project gepaart mit Pop aus den 80’ern zeigt (auch eine Klangfarbe von Limahl’s „Neverending Story“ scheint durch den Track). Diese Mischung wird aber von Moonbooter mit seiner ganz eigenen Handschrift versehen. Das ist einfach klasse gemacht.

„Cosmic Thunder“ führt klanglich ein wenig in die 70’er Jahre zurück und würzt das Ganze mit modernen Sounds. Hier passt der von Gérôme Losch eingespielte Schlagzeugpart hervorragend und hebt den Track auf eine andere Ebene. Vor allem wenn Schlagzeug und Keyboard eine Liaison eingehen, dann weist das Ganze eine Spur von Krautrock auf. Es folgen weitere wunderbare Stücke in dessen Stimmungen man sich fallen lassen kann.

Für HiFi-Freunde bietet Moonbooter dann neben der normalen CD, die klanglich schon hervorragen ist, auch wieder eine unkomprimierte Fassung an, die die originale Studioauflösung von 48kHz und 24 Bit enthält.

Ich mag die Musik von Moonbooter seit seiner ersten Veröffentlichung „Teralogica“ aus dem Jahr 2005, denn er versteht es mich mit seinem Stil immer wieder zu begeistern. Und das schafft er auch auf dem neuesten Output „Cosmosonic“. Auf dem Album gibt es keinen Ausfall. So sexy wie das Cover ist auch die Musik auf „Cosmosonic“. Ein klasse Werk mit hoher Empfehlungsstufe.

Stephan Schelle, Januar 2018...


Rudolf Heimann - Tiefenrausch (NEU)

15.01.2018
global
(Very melodic Berliner style with a touch of EDM)
Since Into the Unknown, appeared in 2013 on SynGate, Rudolf Heimann clocks with more regularity at the scene of EM. Lugging around his compositions, where essences of rock and of progressive rock flirt with an EM approach very near of the melodious Berliner style, the German musician is roaming from label to label in order to find the one which is the most suitable to his music. With his last opus, he strikes at the right place by confiding the guides of “Tiefenrausch” to Bernd Moonbooter Scholl who so gives to his music this necessary depth allowing to weave skillfully the links between the various styles which sparkle through this album which in the end is very seducing.
A riff of acoustic guitar, kind of Pink Floyd, opens the matrix of “Tiefenrausch”. The vibes are in suspension with these chords which fall to meet those more melodious of a piano. My ears dive into a familiar universe; that of Innovative Communication. With fragrances of Tee Kay which merge with the melodious piano notes of Peter Seiler, Rudolf Heimann's music becomes soaked with these minimalist structures which live by mixing their essences. But there is more! These fragrances, after some phases of uncertainties, hang on to an electronic hymn of a kind of P'Cock in the rhythmic pattern of House in the Storm, but in a less violent way, another one of those albums which have delighted the ears of several fans of the New Berlin School style of EM. And the rhythm goes in a circular race with sporadic momentums and lines of sequences which skip in stroboscopic strands to merge in a rather contemporary decoration. The guitar expresses itself in this structure with harmonies, as plaintive and like a good solo segmented in many parts which are scattered between the 7 minutes of "In die Tiefe". This first title gives the color of the ambiences and the form of the rhythms of “Tiefenrausch”. On lively structures, excepted for the more ambient phases which are "Schwarze Ruhe" and the title-track, the music of this last Rudolf Heimann's album is soaked with these ascending rhythms parading like a vertical big 8. The guitar and the synths are dividing the kingdom of stars with solos which transport us on lively structures. It's with background noises of an intergalactic cave that the electronic elements of "Excentriques" introduction instigate the awakening of sequences which skip in delicious equestrian kicks. Another pulsating line livens up, arousing up percussions and robotic voices and especially introducing the title to a violent explosion of Dance & Trance faithful to the signature of the German label. The rhythm makes very Moonbooter with a beautiful harmonious section forged by splendid solos which sing and coo as only an electronic nightingale knows how to do it. These solos moreover add a more attractive musical depth than these Boom-Boom of lead which metamorphose more or less the very EDM approach of "Excentriques". We eventually end to like it, it's without appeal! Just a little respite for our ears? It's doubtless the idea behind the vast extent of floating layers coming from the Zenith and of seraphic voices which is "Schwarze Ruhe". Other lines, always so floating, screech in the décor, thus giving a more acid dimension to a good title of ambiences. Strata of violins in a chaos of sounds decorated by a fluty wave, "Schlägel und Eisen" escapes from a double line of these jerky orchestrations to roll towards a good slow e-rock and filled up with good solos of a guitar as much fascinating as a synth. This is a good cosmic slow dance with murmurs which really add nothing special to the title.
"Alleingang" is THE track of this Rudolf Heimann's very nice album. The music evolves with a breakaway of guitar riffs which flees an introduction sewn of silky winds and of azure breezes. These riffs get couple in a majestic ascending spiral, so giving the latitude necessary for the guitar to scatter its notes as well as its floating solos. Orchestrations soften the very New Berlin School vision of the movement, whereas percussions of a tribal kind invite the sequencer to throw a pot of sequences which sparkle on a well-oiled conveyor. Playing marvelously on the latitude of its 13 minutes, "Alleingang" shed its sonic skin smoothly for an ascending structure which swirls like these hypnotic circular structures faithful to the IC domain. Weeping cellos, as well as layers of astral sirens voice, beautify the circular procession of "Alleingang" that the electric six-strings of Rudolf Heimann decorate of short dreamy solos. The title-track is the second of ambiences in this “Tiefenrausch”. Its long lugubrious drones and their poly-sound tints clash in the rather joyful décor of this album. The alternate movement of the sequencer brings to the foreground an amphibian rhythm which remains anchored well in its fetal position. "Tageslicht" concludes this last Rudolf Heimann's album with a surprising appr...


Rudolf Heimann - Tiefenrausch (NEU)

15.01.2018
global
EN: Since Into the Unknown, appeared in 2013 on SynGate, Rudolf Heimann clocks with more regularity at the scene of EM. Lugging around his compositions, where essences of rock and of progressive rock flirt with an EM approach very near of the melodious Berliner style, the German musician is roaming from label to label in order to find the one which is the most suitable to his music. With his last opus, he strikes at the right place by confiding the guides of “Tiefenrausch” to Bernd Moonbooter Scholl who so gives to his music this necessary depth allowing to weave skillfully the links between the various styles which sparkle through this album which in the end is very seducing.
A riff of acoustic guitar, kind of Pink Floyd, opens the matrix of “Tiefenrausch”. The vibes are in suspension with these chords which fall to meet those more melodious of a piano. My ears dive into a familiar universe; that of Innovative Communication. With fragrances of Tee Kay which merge with the melodious piano notes of Peter Seiler, Rudolf Heimann's music becomes soaked with these minimalist structures which live by mixing their essences. But there is more! These fragrances, after some phases of uncertainties, hang on to an electronic hymn of a kind of P'Cock in the rhythmic pattern of House in the Storm, but in a less violent way, another one of those albums which have delighted the ears of several fans of the New Berlin School style of EM. And the rhythm goes in a circular race with sporadic momentums and lines of sequences which skip in stroboscopic strands to merge in a rather contemporary decoration. The guitar expresses itself in this structure with harmonies, as plaintive and like a good solo segmented in many parts which are scattered between the 7 minutes of "In die Tiefe". This first title gives the color of the ambiences and the form of the rhythms of “Tiefenrausch”. On lively structures, excepted for the more ambient phases which are "Schwarze Ruhe" and the title-track, the music of this last Rudolf Heimann's album is soaked with these ascending rhythms parading like a vertical big 8. The guitar and the synths are dividing the kingdom of stars with solos which transport us on lively structures. It's with background noises of an intergalactic cave that the electronic elements of "Excentriques" introduction instigate the awakening of sequences which skip in delicious equestrian kicks. Another pulsating line livens up, arousing up percussions and robotic voices and especially introducing the title to a violent explosion of Dance & Trance faithful to the signature of the German label. The rhythm makes very Moonbooter with a beautiful harmonious section forged by splendid solos which sing and coo as only an electronic nightingale knows how to do it. These solos moreover add a more attractive musical depth than these Boom-Boom of lead which metamorphose more or less the very EDM approach of "Excentriques". We eventually end to like it, it's without appeal! Just a little respite for our ears? It's doubtless the idea behind the vast extent of floating layers coming from the Zenith and of seraphic voices which is "Schwarze Ruhe". Other lines, always so floating, screech in the décor, thus giving a more acid dimension to a good title of ambiences. Strata of violins in a chaos of sounds decorated by a fluty wave, "Schlägel und Eisen" escapes from a double line of these jerky orchestrations to roll towards a good slow e-rock and filled up with good solos of a guitar as much fascinating as a synth. This is a good cosmic slow dance with murmurs which really add nothing special to the title.
"Alleingang" is THE track of this Rudolf Heimann's very nice album. The music evolves with a breakaway of guitar riffs which flees an introduction sewn of silky winds and of azure breezes. These riffs get couple in a majestic ascending spiral, so giving the latitude necessary for the guitar to scatter its notes as well as its floating solos. Orchestrations soften the very New Berlin School vision of the movement, whereas percussions of a tribal kind invite the sequencer to throw a pot of sequences which sparkle on a well-oiled conveyor. Playing marvelously on the latitude of its 13 minutes, "Alleingang" shed its sonic skin smoothly for an ascending structure which swirls like these hypnotic circular structures faithful to the IC domain. Weeping cellos, as well as layers of astral sirens voice, beautify the circular procession of "Alleingang" that the electric six-strings of Rudolf Heimann decorate of short dreamy solos. The title-track is the second of ambiences in this “Tiefenrausch”. Its long lugubrious drones and their poly-sound tints clash in the rather joyful décor of this album. The alternate movement of the sequencer brings to the foreground an amphibian rhythm which remains anchored well in its fetal position. "Tageslicht" concludes this last Rudolf Heimann's album with a surprising approach very Mike Oldfield in a combination of his...


moonbooter - Cosmosonic (NEU)

15.01.2018
global
Bernd -Moonbooter-Scholl scheint auch zu den Musikern zu gehören, die keinen Stillstand mögen und ihre Arbeit, das ist in diesem Falle die Musik, ständig verbessern möchten.
Und gleich nach den ersten Minuten bestätigt sich diese Aussage, wo klar ist, die sechste Ausgabe seiner "Cosmo-Reihe", wird wieder ein Volltreffer!
Von daher kann sich eigentlich alle EM-Freunde auf 74 Minuten frische Musik freuen, bei der man so richtig schön mitgehen kann :-)
Fantastische Arbeit, lieber Bernd ! Uwe Sasse 1/2018 http://www.sequenzerwelten.de/moonbooter_main.html...


moonbooter - Cosmosonic (NEU)

15.01.2018
global
FR: Voilà ce qui arrive lorsque l'on prend le temps de déguster un album! On s'accroche à des structures où le mystère et la mélodie fusionnent avec élégance. Et tout ce qui nous semblait moyen au début, prend une toute autre proportion avec le positionnement des titres et les écoutes. Entre ses styles d'IDM, de rock électronique et de musique cosmique, Bernd Scholl réussit toujours à charmer un auditoire qui s'identifie à un de ces styles surtout grâce à sa forte présence mélodique. Et si un album arrivait à harmoniser tous ces genres? “Cosmosonic” y parvient! Sur près de 75 minutes d'une musique dont le lien commun est la forte présence de synthés et de solos de synthés, ce dernier album de Moonbooter atteint un nirvana inespéré où l'amateur de rock électronique fini par aimer son fougueux style de Dance Music et vice-versa. Un tour de force qui fait de cet album le plus beau et le plus complet de Moonbooter.
Une onde sonore venant du néant enveloppe une belle séquence vive qui sautille en solitaire. Une pulsation assourdie et forgée sur un effet de langue que l'on claque dans le palais se greffe à cette structure simple et motorique, battant à contre-sens et pas du tout sur la même cadence. D'autres éléments de percussions convergent vers l'introduction de "LIFO", donnant deux sens à une musique qui se dirige vers une bonne phase d'EDM. Des effets de voix grugées par de la radioactivité donnent alors un léger aspect de psy dance-music, alors que définitivement "LIFO" décolle en mode Dance avec une approche croisée dans un bon rock électronique. Lourd de ses gros accords juteux et animé par un joyau d'effets de percussions de tous acabits, le rythme est aussi entraînant que mélodieux avec un genre de techno pour zombies marinées dans du THC. Dès lors, "LIFO" donne le ton à un superbe album de MÉ mélodieuse fort bien conçue. Avec ses riffs de danse des années 70, "Caught by Melancholy" est un hymne à la danse très fidèle à la signature de Moonbooter. Des éléments très harmonieux de la MÉ des années Jive de Tangerine Dream respirent ici, ainsi que sur d'autres titres dont le trop fougueux "33 years Later", le genre de truc qui va vous rendre à bout de souffle. Comme à chaque album de la série Cosmos, Moonbooter réussit à pondre de belles perles en liant la MÉ de style Berliner à des hymnes de danse un peu moins décapant. Comme le splendide "I remembered Tomorrow" et son rythme lourd et lent qui est matraqué par de belles nappes d'un synthé oublié dans les studios de Le Parc. Le genre de truc qui vous amène à un autre niveau! Et ce n'est pas le seul ici. "Within Time Machine" est une superbe ballade qui s'échappe des entrailles d'une ouverture imbibée d'ambiances vaporeuses dont les tonalités et la structure contemporaines n'ont rien à envier aux années vintages. Le rythme est lourd et plus lent que dans "I remembered Tomorrow" qui est plus du style down-tempo, avec une dense brume bleutée qui encercle une belle procession mélodique et de très bons effets percussifs qui secondent des percussions lourdes, lentes et assommantes. Ce sont deux très bons mouvements de lascivité cérébral avant que "33 years Later" et sa musique très Dance, qui survit par des pulsations saccadées et surtout des cliquetis de percussions, soit trop rapide pour mes pieds. Bernd Scholl lance des tuiles d'harmonies qui transcendent les martèlements maladifs des rythmes de plomb qui plombent la surface de “Cosmosonic”.
Sauf que ce dernier opus de Moonbooter est plus qu'un simple album de danse. Le musicien Allemand donne beaucoup d'espace ici à des ambiances très cosmiques, comme dans l'ouverture de "I remembered Tomorrow" et "Cosmic Thunder". Cet autre superbe titre est tout simplement addictif. Notre esprit est chatouillé par sa lente procession qui est majestueusement nourrie par de splendides solos de synthé et d'orgue qui rappelle les plus beaux jours de Klaus Schulze…et même plus. Si le rythme semble imparfait, les ambiances qui l'entourent corrigent cette situation jusqu'à murissement complet autour de la 6ième minute. Trop tard, on est déjà accro à cause de ces solos et des effets, comme ces coups de tonnerres et ces nappes d'orgue, qui nous pétrifient sur place dès les premières secondes de ce que je qualifie comme étant le plus beau titre du répertoire de Moonbooter. Point! "Now and Then" est aussi animé et vivant que "Caught by Melancholy" alors que "Inside Space" est un titre d'ambiances poussé par des effets de réverbérations sur un nid de tranquilles ondes flottantes. Des arpèges sonnant comme un concerto pour harpe alimentent un peu une structure qui cherche à s'éveiller et dont la finale est broyée par un gros respire radioactif. Cet élément d'intensité propulse "Outside Space" vers un mélange de rock électronique et de Dance Music. Un des titres, avec "Caught by Melancholy" et le fougueux "Anatal" et sa spirale d'arpèges résonnants qui assomme les sens, que j'ai aimé après quelques écoutes. La voix ici fait très TD, pé...