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Yaary & Scholl - Delta Evolution


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    Artikelnummer: cdr-ys2001 | Gewicht: 1Stück | Hergestellt von: MellowJet-Records

file under: Electronic Music
release 2020 | 69:24 minutes

Yaary & Scholl

P l a y l i s t

1  Automata  /Yaary  5:41
2  Inside Vector Field  /Scholl  8:13
3  Macroscopic Change  /Yaary  9:12
4  singular Homology  /Scholl  7:41
5  Major Seventh  /Yaary  4:53
6  Nabla  /Scholl  5:50
7  Simplicial Complex  /Yaary  5:36
8  Macroscopic Change REPRISE  /Scholl  5:19
9  Uncertainty  /Yaary  5:21
10  Sunset at Delta Town  /Scholl  4:23

P l a y e r

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C o n t e n t

Im Juni 2019 erschien das Album „Erez Yaary – Delta“. Mit knapp 30 Minuten Spiellänge war es leider zu kurz für eine Album-Veröffentlichung auf MellowJet-Records. Ein paar Monate später, also Anfang 2020, kam mir die spontane Idee einer Kooperation. Ich wollte das Album „Delta“ mit weiteren Tracks passend ergänzen und so aus einer EP eine LP machen. Erez Yaary war damit sofort einverstanden. Nachdem ich mich in das nicht ganz einfache Thema des Albums, den „Simplizialkomplex“, eingearbeitet hatte, entstanden 5 neue Tracks, welche in das Vorhandene nahtlos integriert wurden. Der Originaltitel „Macroscopic Change“ diente mir als Vorlage für ein Reprise. Als Titel für das Album wählten wir den sehr passenden Namen „Delta Evolution“. Und weil sich „Erez Yaary & moonbooter“ irgendwie seltsam anhörte, beschränkten wir uns auf unsere Nachnamen „Yaary & Scholl“. Das neue Artwork ist an das Original des Albums „Delta“ angelehnt.

Musikalisch ist „Delta Evolution“ anspruchsvolle und gleichzeitig höchst unterhaltsame Elektronische Musik. Echte elektronische Klänge vermischen sich mit orchestralen Klängen. Somit haben auch Naturinstrumente ihren besonderen Platz auf dem Album. Strickte Monotonie gibt es keine. Abwechslung ist Programm. „Delta Evolution“ wurde mit viel Liebe zum Detail und mit hohem technischen Aufwand produziert. Auch die Tatsache, dass es sich unter anderem um eine deutsch-israelische Kooperation handelt, ist gerade in der Elektronischen Musik nicht ganz alltäglich. Trotzdem steht und stand immer die Musik im Vordergrund. Also: Unbedingt reinhören!

In June 2019 the album "Erez Yaary - Delta" was released. With almost 30 minutes playing time it was unfortunately too short for an album release on MellowJet-Records. A few months later, at the beginning of 2020, I had the spontaneous idea of a cooperation. I wanted to complement the album "Delta" with further tracks and thus turn an EP into an LP. Erez Yaary immediately agreed to it. After I had familiarized myself with the not so easy theme of the album, the "Simplicial Complex", 5 new tracks were created, which were seamlessly integrated into the existing ones. The original title "Macroscopic Change" served me as a template for a reprise. As title for the album we chose the very fitting name "Delta Evolution". And because "Erez Yaary & moonbooter" sounded somehow strange, we limited ourselves to our last names "Yaary & Scholl". The new artwork is based on the original of the album "Delta".

Musically, "Delta Evolution" is sophisticated and at the same time highly entertaining electronic music. Real electronic sounds mix with orchestral sounds. So natural instruments have their special place on the album. There is no strict monotony. Variety is the program. "Delta Evolution" was produced with a lot of love for detail and with high technical effort. Also the fact that it is, among other things, a German-Israeli cooperation is not quite commonplace, especially in electronic music. Nevertheless, the music is and has always been in the foreground. So: Listen to it!

 


C r e d it s

 

Erez Yaary:

music produced between January 2019 and March 2020
by Erez Yaary at Skylight Studio, Tel Aviv, Israel
artist info, contact and booking at www.facebook.com/ErezYaaryMusic
synths: Black Corporate Deckard's Dream, Black Corporation Kijimi, Roland MKS-70, 
Oberheim Matrix-6R, Skylight OBX 4 Voice, Omnisphere, Human Voice Module, 
SE330 Stereo Ensemble, Schulte Phaser, BiPhase MKII

 

 

Bernd "moonbooter" Scholl:

music produced between February and March 2020
by Bernd „moonbooter“ Scholl at Skyflight Studio II, Olef, Germany
artist info, contact and booking at www.moonbooter.de
synths: Sequential Pro 2 + REV2, Roland System 8 + V-Synth, Moog Sub 37, 
nord Lead 4, NI Maschine, Arturia Microfreak, Behringer Model D, Pro-1, Neutron,
Korg Radias, Eurorack, Strymon Big Sky, Lin6 Stomp Box

 


 

08.04.2021
MusikZirkus
Fünf Sterne
Der aus Tel Aviv (Israel) stammende Elektronikmusiker Erez Yaary veröffentlichte im Juni 2019 sein Album „Delta“. Mit knapp 30 Minuten Spiellänge war es leider zu kurz für eine Album-Veröffentlichung auf MellowJet-Records und wurde daher in 2019 nicht dort herausgebracht. Anfang 2020 kam Bernd Scholl dann spontan die Idee zu einer Kooperation. Er wollte das Album „Delta“ mit weiteren Tracks passend ergänzen und so aus einer EP eine LP machen. Erez Yaary war damit sofort einverstanden. Nachdem Bernd sich in das nicht ganz einfache Thema des Albums, den „Simplizialkomplex“, eingearbeitet hatte, entstanden fünf neue Tracks, welche in das Vorhandene Material nahtlos integriert wurden. Der Originaltitel „Macroscopic Change“ diente Bernd als Vorlage für ein Reprise. Als Titel für das Album wählten die Beiden den sehr passenden Namen „Delta Evolution“. Und weil sich „Erez Yaary & moonbooter“ irgendwie seltsam anhörte, beschränkten sie sich auf ihre Nachnamen „Yaary & Scholl“. Dass das Album nun eine gleichberechtigte Kooperation darstellt, ist daran zu erkennen, dass beide Musiker je fünf Stücke komponiert und eingespielt haben. Zudem sind die Stücke der Beiden in abwechselnder Reihenfolge hintereinander platziert. Obwohl die Stücke von Bernd gut ein Jahr später eingespielt wurden, ist dennoch kein Bruch im Album zu spüren, ganz im Gegenteil. Die neuen Stücke fügen sich perfekt in das Gesamtkonzept ein. Der 5:41minütige Opener „Automata“ stammt von Erez Yaary. Ein herrlicher Synthierhythmus eröffnet diesen Track. Dem folgt ein treibender Beat, durchzogen von ungewöhnlichen, neuen Klangmustern und einer sehr schönen, eingängigen Melodie. Das geht schnell ins Ohr. Erez verbindet hier tolle Sounds zu eine modernen Track. Dem folgt dann nahtlos Bernd’s erster Track mit dem Titel „Inside Vector Field“. Ein pulsierender Beat und schnelle Pianotöne starten in diesen Track. Da hört man zunächst nicht den Moonbooter-Stil heraus. Vielmehr passt sich Bernd der Stimmung des ersten Tracks an. Erst nach gut zwei Minuten kommt dann ein typischer Moonbooter-Beat hinzu und verleiht dem Track Drive. Das Stück nimmt im Verlauf an Fahrt zu und zeigt sich gar in einem hymnischen, Soundtrack artigen Stil. Streicherklänge sind dann zu Beginn des Stückes „Macroscopic Change“ von Erez zu hören. Das wirkt zunächst recht melancholisch, mit einem Bezug zur Klassik. Ab Minute vier kommt aber ein unwiderstehlicher Rhythmus auf, der zunächst monton dahin fließt und dann in einen Part übergeht, in dem sich die Streicher erneut hinzugesellen. Jetzt kommt das Ganze wie ein sehr melodischer Hans Zimmer-Soundtrack rüber. Diesen orchestralen Ansatz übernimmt Bernd Scholl dann zunächst in seinen Track „Singular Homology“. Dem spendiert er dann einen sanften Rhythmus und herrliche Melodien. Hier kommt der Moonbooter-Stil dann deutlicher zum Tragen, ohne aber den Fluss des Albums zu unterbrechen. Auch dieser Track wirkt sehr orchestral. Danach ist Erez wieder an der Reihe. Von ihm stammt das 4:53minütige „Major Seventh“, bei dem zunächst neben einigen Flächen zunächst auch wieder Streicher den Fokus setzen. Teils bedrohlich wirkende Synthiefarben schweben im Hintergrund auf denen dann eine sanfte Melodielinie gelegt wird. Zur Mitte hin vermischen sich perlende Klangmotive mit Sequenzerrhythmen und Melodiebögen. Das 5:50minütige „Nabla“ schließt klanglich direkt an. Bernd spielt hier eine eingängige Harmoniefolge und variiert das später durch weitere Rhythmus- und Klangstrukturen. Auf mich wirkt das wie ein Science Fiction-Soundtrack. Gedanklich kommen bei mir Szenen aus dem Film „Tron“ hoch. Das 5:56minütige „Simplicial Complex“ von Erez bietet betörende Klänge die sanft durch den Raum ziehen. Das ist Musik bei der man die Gedanken fliegen lassen kann. Nach etwa einer Minute wird es dann rhythmischer, ohne dass das schwebende Element verloren geht. In der Mitte des Tracks wechselt dann die Stimmung mit einem Break, der von einem basslastigen Rhythmus und einer sehr eingängigen Melodie getragen wird. Bei „Macroscopic Change Reprise“ hat Bernd dann auf Erez` Stück „Macroscopic Change“ aufgebaut. Während Erez eher klassisch beginnt, spielt Bernd mit perlenden, hellen Klangfarben, was dem Stück ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Im zweiten Teil geht es dann auch bei Bernd rhythmischer in einer hymnischen Art zu. Erez Yaary’s letzter Track „Uncertainty“ wird von einem pumpenden Beat bestimmt, der unter anderem auch an Kraftwerk erinnert. Das Gleiche gilt für die flächigen Sounds, die ebenfalls in die Richtung der Düsseldorfer gehen. Das verziert er dann aber mit eigenen Klangstrukturen und einer schönen Melodie. Ein gelungener Track. Das „letzte Wort“ hat dann Bernd Scholl mit seinem Stück „Sunset At Delta Town“. In diesem 4:23minütigen Stück erzeugt Bernd Stimmungen, in dem er mit Flächen, in die er einige Effekte einstreut, arbeitet. Dabei tun sich vor dem geistigen Auge des Hörers unendliche Weiten auf. Die israelisch/deutsche Kooperation von Erez Yaary und Bernd „Moonbooter“ Scholl mit dem Titel „Delta Evolution“ hat ein klasse Album hervorgebracht. Wenn man es in dieser Form hört, dann ist man sich sicher, dass es nur so komplett ist. Respekt an Bernd Scholl, dass er sich mit seinem Stil so eingebracht hat, dass „Delta Evolution“ so homogen geworden ist. Stephan Schelle, Dezember 2020 http://musikzirkus-magazin.de/dateien/Pages/CD_Kritiken/elektronik/yaary_scholl_delta_evolution.htm

 

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