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Uwe Reckzeh - Surreal Dreams (NEU)



€12.99
(CD/CDR/DVD)

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file under: Berliner Schule, NewAge, SpaceMusic
release 2018 | 75:50 minutes

 

Jetzt erhältlich | out now

Uwe Reckzeh - Surreal Dreams

 

P l a y l i s t

1 Surreal Dreams Part I (Science)
2 Surreal Dreams Part II (Visions)
3 Surreal Dreams Part III (3 Spheres)
4 Hydrothermal Springs Part I to III
5 The Real 9 11
6 Surreal Dreams Part IV (alternate Rules)
7 Surreal Dreams Part V (The End)

 

P l a y e r

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C o n t e n t

 

Uwe Reckzeh meldet sich zurück. Fast drei Jahre ist es nun her, dass der Westfälische Musiker mit „Surreal Dreams“ sein letztes Werk im Berliner Schule Stil veröffentlichte. Eins vorab: Beim Wiedererkennungswert erhält sein aktuelles 2018er Album „Surreal Dreams“ schon mal volle Punktzahl. Reckzeh´s Stil ist unnachahmlich. Trotzdem werden Fans viele neue Eigenschaften entdecken. „Surreal Dreams“ ist musikalischer. Man könnte auch sagen, es ist menschlicher. Dadurch wirkt „Surreal Dreams“ im Gegensatz zu „Surreal Dreams“ weniger perfekt und genau das ist es, was dieses neue Album anders macht. Es scheint, als ob Reckzeh´s neue Musik mehr vom Zufall gesteuert wird. Das ist nicht nur sympathisch sondern auch sehr spannend. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Trotzdem behält das komplette Album seinen „Flow“. Nichts ist bis ins letzte Detail „perfekt“. Ecken und Kanten sind erwünscht. Chaos und Ordnung stehen sich direkt gegenüber. Im Zusammenspiel wirken alle 7 Tracks wie aus einem Guss. Dabei wird „Surreal Dreams“ von einer maximal abwechslungsreichen Monotonie getragen, wie nur Reckzeh sie beherrscht. Mit „Surreal Dreams“ ist Uwe Reckzeh wieder einmal ein außergewöhnliches und besonderes Album im Berliner Schule-Stil gelungen, welches im klaren Gegensatz zu den zahllosen 08/15-Fühstücksproduktionen steht. Ist es nicht gerade das Un-perfekte, das die Dinge besonders macht? Dies ist frische Berliner Schule in Perfektion.

 

 

Uwe Reckzeh answers. Almost three years ago, the Westphalian musician published his last work in Berlin School Style with "Surreal Dreams". One preliminary: When recognizing his current 2018 album "Surreal Dreams" ever full score. Reckzeh's style is inimitable. Nevertheless, fans will discover many new features. "Surreal Dreams" is more musical. It could also be said that it is more human. This makes "Surreal Dreams" less perfect than "Surreal Dreams" and that's exactly what makes this new album different. It seems that Reckzeh's new music is more random. This is not only nice but also very exciting. You never know what will happen next. Nevertheless, the entire album retains its "flow". Nothing is "perfect" down to the last detail. Corners and edges are desired. Chaos and order are directly opposite. In interaction, all 7 tracks seem to be from one piece. This "Surreal Dreams" is supported by a maximum of varied monotony, as only Reckzeh mastered. With "Surreal Dreams" Uwe Reckzeh once again succeeded in creating an extraordinary and special album in Berlin's school style, which stands in clear contrast to the countless 08/15 breakfast productions. Is not it the un-perfect thing that makes things special? This is fresh Berlin school in perfection.

  • Artikelnummer: cdr-ur1801
  • Gewicht: 1 Stück


 

05.10.2018
MusikZirkus
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Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen von Uwe Reckzeh, dessen Musik sich zwar im Umfeld der „Berliner Schule“ bewegt aber einen ganz eigenen Stil besitzt, scheinen sich auszuweiten. Lagen zwischen Uwe’s vorletztem Album „Virtual Mind“ und dem letzten Werk „Perfection Mode“ noch zwei Jahre, so sind bis zur Veröffentlichung des Nachfolgers „Surreal Dreams“ drei Jahre vergangen. Auf der Seite von MellowJet Records ist über das neue Album zu lesen: Es scheint, als ob Reckzeh´s neue Musik mehr vom Zufall gesteuert wird. Das ist nicht nur sympathisch, sondern auch sehr spannend. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Trotzdem behält das komplette Album seinen „Flow“. Nichts ist bis ins letzte Detail „perfekt“. Ecken und Kanten sind erwünscht. Chaos und Ordnung stehen sich direkt gegenüber. Im Zusammenspiel wirken alle 7 Tracks wie aus einem Guss. Dabei wird „Surreal Dreams“ von einer maximal abwechslungsreichen Monotonie getragen, wie nur Reckzeh sie beherrscht. Mit „Surreal Dreams“ ist Uwe Reckzeh wieder einmal ein außergewöhnliches und besonderes Album im Berliner Schule-Stil gelungen, welches im klaren Gegensatz zu den zahllosen 08/15-Fühstücksproduktionen steht. Ist es nicht gerade das Unperfekte, das die Dinge besonders macht? Dies ist frische Berliner Schule in Perfektion. Das Titelstück wurde für das Album in fünf Parts unterteilt, von denen die Parts 3 und 4 von den Stücken „Hydrothermal Springs Part I – III“ und „The Real 9/11“ unterbrochen werden. Die CD startet aber zunächst mit „Surreal Dreams Part I“, in dem zunächst sehr technologische Sounds aufkommen, die schnell vom Sequenzer überlagert werden. Das hat noch nicht wirklich was mit „Berliner Schule“ zu tun, sondern zeigt den ganz eigenen Stil von Uwe Reckzeh. Nach gut einer Minute kommen aber Sounds und Melodiebögen auf, die an Tangerine Dream erinnern. Es entwickelt sich ein tolles TD-Stück, das TD nie aufgenommen haben. Uwe versteht es dabei das Flair des Berliner Urgesteins aufzunehmen und es in seinem Stil weiterzuentwickeln. Schnell ist man in diesem wunderbaren 8:13minütigen Opener „Surreal Dreams Part I“ gefangen. Uwe spinnt hier herrliche Melodiebögen, die rhythmisch unterlegt sind und teilweise mit Gitarrenklängen verziert werden. Die einzelnen Parts des Titelstücks stellen keinen zusammenhängenden Longtrack dar, sondern sind durch Pausen getrennt und stellen musikalische Einzeltracks dar. So zeigen sich beispielsweise in „Surreal Dreams Part II“ Rhythmusmuster, die sehr an Jean-Michel Jarre erinnern und kombinieren diese mit eigenen Sounds und Melodiefolgen, so dass hier alles andere als ein Jarre-Klon entstanden ist. Einiges in diesem Stück erinnert mich auch an Robert Schroeder. Auf den Punkt gebracht könnte man diesen Track als Jean Michel Jarre trifft Robert Schroeder bezeichnen. Das 16:49minütige „Surreal Dreams Part III“ zeigt dann ein ganz anderes Bild. Sehr ruhig und Lounge mäßig beginnt dieses Stück. Zeitlupenartig bewegen sich Rhythmus und Harmonien. Nach etwas mehr als anderthalb Minuten schaltet Uwe dann den Sequenzer einen Gang höher und nun kommt eine Synthiemelodie zum Vorschein, die sich auf das Szenario legt. Uwe spielt in dem Longtrack mit der Rhythmik sowie Dynamik und verändert auch mehrfach die Struktur, so dass sich eine stetige Entwicklung zeigt. Zur Mitte hin erinnert einiges auch ansatzweise an den Stil des Alan Parsons Project und verbindet das mit Uwe’s typischem Stil. Das hat richtig Flair. Der nächste Longtrack schließt sich dann mit dem gut 16minütigen „Hydrothermal Springs Part I – III“ an. Auch dieser Track beginnt ruhig, zeigt aber schon ein gewisses Potential, das sich nach gut anderthalb Minuten herausschält. Hier haben wir es wieder mit Musik zu tun, die an Tangerine Dream der 80’er Phase erinnert, aber nicht abgekupfert ist. Der Sequenzer flirrt und treibt das sehr melodische Stück stetig nach vorne. Nach gut fünf Minuten kommt dann der erste Break und der Sequenzerrhythmus wird auf eine andere Frequenz eingestellt (wie eine fahrende Dampflok) auf der sich nach einer Weile Harmonien legen. Der zweite Break setzt dann bei ca. Minute zehn ein. Nach dem Übergang zieht das Tempo des Sequenzers noch einmal an. Uwe spielt förmlich mit der Veränderung des Tempos und der Klangfarbe des Sequenzers und setzt einige Tupfer in Form von Gitarrenklängen hinein. Nach weiteren zweieinhalb Minuten geht es dann wieder gemächlicher und melodischer zur Sache. Es folgt das melodische „The Real 9/11“, das mit herrlichen Synthieläufen bestückt ist, in denen Uwe seine Fingerfertigkeit zeigt. Rhythmisch weist das Stück an einigen Stellen die Nähe zu Acts wie MorPheuSz auf, was vor allem an dem Schlagzeugrhythmus liegt. „Surreal Dreams Part IV“ und Surreal Dreams Part V“ beenden dann das neue Album von Uwe Reckzeh eindrucksvoll. Auch wenn es drei Jahre bis zur Veröffentlichung des zwölften Albums (Info zu bisherigen Veröffentlichungen aus den Abbildungen im Booklet entlehnt) gedauert hat, so hat sich doch das Warten gelohnt, denn Uwe verbindet verschiedene Stilistiken der Elektronikmusik und macht daraus seinen ganz eigenen Sound. Herausgekommen ist wieder ein hoch melodisches und rhythmisches Album, im gewohnt hohen Standard. Stephan Schelle, August 2018 http://musikzirkus-magazin.de/dateien/Pages/CD_Kritiken/elektronik/uwe_reckzeh_surreal_dreams.htm