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L I V E

 

MellowJet LIVE

wellenvorm, BatteryDead & moonbooter LIVE

25. November 2017  19:30

Planetarium Münster

 

 

 

MellowJet LIVE

wellenvorm - electronic landscapes

27. Oktober 2017 20:00

Nazarethkirche in München

 

 

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Bewertungen



moonbooter vs Otarion - Live Muenster 2016

08.09.2017
MusikZirkus
Bernd Scholl aka Moonbooter scheint Spaß daran gefunden zu haben, mit Künstlern seines Labels gemeinsam im Planetarium Münster live aufzutreten. Nach Moonbooter Vs. Wellenfeld (ein Konzert der beiden Acts aus 2015) erscheint Anfang 2017 ein weiteres Album, bei dem Bernd Scholl mit einem Musiker in ein sportlich/musikalisches Gefecht geht. Diese Mal ist es der Elektronikmusiker Rainer Klein (aka Otarion), mit dem Bernd in die Manage gegangen ist. Am 10.09.2016 traten die beiden Musiker im Planetarium Münster auf.






Wie schon bei Moonbooter Vs. Wellenfeld so haben auch Moonbooter und Otarion bei ihrem Konzert ihre Musik gemeinsam gespielt und abwechselnd präsentiert. Der Hauptteil des Sets bestand aus Stücken von Moonbooters Album „Cosmoharmonics“ und Otarions 2016’er Werk „Constellations And The Red Thread“.

Im Vergleich zu dem 2015’er Konzert zeigte sich, dass die Musik von Moonbooter und Wellenfeld nicht weit auseinander liegt und daher das Set klang wie aus einem Guss. Bei Otarion ist es etwas anders, denn sein letztes Album, aus dem hier vier Stücke stammen, ist rockiger angelegt als die Musik von Moonbooter. Erstaunlicherweise funktionieren die ausgewählten Tracks aber dennoch recht gut miteinander, obwohl ein Unterschied zwischen dem ersten Otarion Stück („Follow The Thread“) und dem sich direkt anschließenden Moonbooter-Titel („Drop“) schon zu erkennen ist. Während des weiteren Verlaufs verschwimmen die Grenzen allerdings und es entwickelt sich ein homogener Ablauf.

Die leicht rockigen Tracks von Otarion von seinem Album „Constellations And The Red Thread“ ((„Follow The Thread“, „Inspired“,“The Mysterious” und „Reverberation”) wechseln sich mit teils druckvollen Tracks von Moonbooters Album „Cosmoharmonics“ („Drop“,„Simply Ethereal”, „The Greatest Mystery” und „Earth Two”) ab.

Neben diesen Stücken gibt es zum Abschluss dann noch mit „Unpublished” ein von Otarion bisher unveröffentlichtes Stück und mit „Like Angels“ einen Track von Moonbooters „Cosmophonica“-Album zu hören.

Auch die Kombination von Moonbooter und Otarion ist äußerst gelungen, was die CDR „Live Münster 2016“ eindrucksvoll beweist. Ein schönes Werk, das den Auftritt der beiden Musiker dokumentiert. Mit einigen Zuschauerreaktionen wird dann auch die Liveatmosphäre widergespiegelt. Wer die Musik der bedien mag, der kommt mit dieser CDR und den gebotenen Versionen voll auf seine Kosten.

Stephan Schelle, Januar 2017...


Vanderson - Beyond Time Structure

08.09.2017
MusikZirkus
Nachdem der polnische Elektronikmusiker Maciej Wiezchowski, der unter dem Namen Vanderson firmiert, 2016 seine letztes Album „Vandisphere“ beim SynGate Label veröffentlichte, ist er für sein neues Werk wieder zu MellowJet Records (sein zweites bei diesem Label) zurückgekehrt. Das neue Album hat er „Beyond Time Structure“ betitelt und besticht zunächst durch ein sehr ansprechendes Coverartwork. Die sieben Stücke der CD variieren in der Laufzeit zwischen 6:38 und 13:53 Minuten.






Schon der elfminütige Opener „Children Of Andromeda“ weiß auf voller Länge zu überzeugen, denn Rhythmus, Klangfarben und Melodieführung nehmen sofort gefangen. Nach einem etwas verhaltenen Beginn aus sich langsam aufbauenden Flächen entwickelt sich nach etwas mehr als einer Minute ein toller Track mit pumpendem Beat. Dieser erste Track übt auf mich – trotz seines stoischen Rhythmus und der sich nur zaghaft verändernden Strukturen - schon eine ungeheure Faszination aus. Unterbrochen wird der Track durch sanfte Flächen und Akustikgitarrensounds die ein mediterranes Flair verströmen. Das hat etwas sehr betörendes an sich, dem man sich kaum entziehen kann.

Im nachfolgenden achtminütigen „Outer Space“ knallt er dem Hörer einen fetten Beat um die Ohren. Auf diesen setzt er dann nach etwas mehr als zwei Minuten treibende Harmonien, die zusammen eine tanzbare, hypnotische Mischung ergeben. Wow, das haut einen mächtig weg, auch wenn es an Melodien fehlt. Es ist ein Rausch der Sinne, der sich vor dem Ohr des Hörers ausbreitet.

Auch das siebenminütige „Reality“ besticht durch einen fetten Beat, der durch Harmonien ergänzt wird, die an Musik der Marke Schiller erinnert. Allerding schafft es Vanderson diesem Stück durch den dynamischen Rhythmus und einige sehr schöne Sounds dem Track seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Dem stehen im fast 14minütigen „Underwater World“ zunächst einige sphärische Sounds gegenüber, die den Hörer in die Tiefen der Weltmeere entführen. Aber auch diesem Stück spendiert der polnische Musiker nach wenigen Momenten einen fetten, basslastigen Rhythmus, der eine hypnotische Wirkung beim Hörer auslöst. Dem stellt er eingängige Harmonien und Melodiebögen gegenüber, so dass der Track auch über die volle Länge seinen Spannungsbogen behält.

Das achtminütige „Invisible Contact“ beginnt mit sanften Flächen, die durch den Raum ziehen, um nach wenigen Momenten ebenfalls in einen von pulsierenden Rhythmen dominierten Part überzugehen. Vanderson schafft es auch in diesem Stück – wie auch in den restlichen Tracks – hypnotische, pulsierende Rhythmen mit luftig leichten Harmonien und Melodien zu vereinen.

Mit dem kürzesten Track des Albums, „Sense“ (6:38 Minuten Spielzeit), das in die gleiche rhythmische Kerbe wie die vorangegangenen Stücke schlägt, sowie dem neunminütigen, etwas spacigen „Time Travellers“ endet dann die CD.

Mit seinem neuen Album „Beyond Time Structure“ ist dem polnischen Elektronikmusiker Maciej Wiezchowski aka Vanderson ein sehr rhythmisches Werk gelungen, das auf den Hörer eine hypnotische Wirkung ausübt. Klanglich befindet sich die Veröffentlichung in Form einer CDR ebenfalls auf höchstem Niveau, so dass Freunde der rhythmischen, melodischen Elektronikmusik voll auf ihre Kosten kommen. Bei mir wird diese CD jedenfalls noch einige Runden im Player drehen (am besten mit voll aufgedrehter Lautstärke).

Stephan Schelle, Mai 2017...


Wellenfeld - Ten

08.09.2017
MusikZirkus
Schlicht „Ten“ hat das Duo Andreas Braun und Detlef Dominiczak, das unter dem Namen Wellenfeld elektronische Musik veröffentlicht, ihr mittlerweile zehntes Album betitelt (Anmerkung: gleichzeitig feiert das deutsche Label MellowJet Records sein zehnjähriges Bestehen). Die beiden Musiker, die unter anderem von Bands wie Depeche Mode beeinflusst wurden, präsentieren wieder acht Tracks in ihrem eigenen Stil auf dem aktuellen Album, das Ende April 2017 bei MellowJet Records als CDR erschienen ist. Ihre zuvor erwähnten musikalischen Vorbilder blieben dabei aber unberücksichtigt.






Acht Stücke mit Laufzeiten zwischen 5:38 und 12:34 Minuten finden sich auf der CDR, die den typischen Wellenfeld-Sound projizieren, der von Sequenzerrhythmen bestimmt wird.

Wellenfeld haben die Geschwindigkeit des Sequenzer-Taktes gegenüber ihrem vor zwei Jahren veröffentlichten Werk „Elements“ eine Spur heruntergefahren, denn die neuen Stücke wirken etwas getragener und ruhiger als auf dem Vorgänger. Das zeigt sich auch schon auf dem eröffnenden 5:38minütigen „Reflections“. Langsam kommen zunächst Flächen auf, die nach 30 Sekunden einen Rhythmus aus dem Sequenzer und dem Synthie erhalten, die mich an John Carpenter’s Soundtracks erinnern. Sobald aber die Melodie einsetzt weiß der Kenner, das sind Wellenfeld. Der Track besticht durch eine sehr schöne Melodie.

Im zehnminütigen „Warm Satruate“ kommt dann eine Spur Synthiepop ins Spiel, was vor allem am Rhythmus liegt. Neben diesem macht die hinreißende Melodie dieses Stück zu einem der Highlights des Albums. Das 7:28minütige „Secret Island“ glänzt durch seine außergewöhnliche Rhythmik, auf die Andreas und Detlef dann wieder eine eingängige Melodie setzen, während im Hintergrund die mystischen Sounds dahinfließen.

„Ring Of Saturn 2“ ist die Fortsetzung des auf dem 2006’er Album „Trip To Illusion“ enthaltenen „Ring Of Saturn“. Stimmungsmäßig knüpft es an den Vorgänger an ohne ihn zu kopieren. Sphärisch startet das Duo in den Track „Lo-Fi System“, das eine Spur „Berliner Schule“ aufweist bzw. auch die Nähe zu britischen Acts wie Redshift aufzeigt und mit der eigenen Handschrift kombiniert wird.

Das 12:34minütige „Timecode“ ist ein zunächst schwebender, einfühlsamer Track, der nach gut drei Minuten Fahrt aufnimmt und sich immer weiter steigert. Ein typischer Wellenfeld-Track. Dem schließen sich noch das perlende und von herrlichen Mellotron artigen Sounds bestimmte „Vacuum“ und das mit vertrackt angelegten Rhythmen und hellen Klangfarben dominierte „Nimbus“ an.

Auch mit dem zehnten Album sind sich Wellenfeld treu geblieben und bieten genau das, was man von ihnen erwartet. Allerdings haben sie zum Vorgänger ein wenig den Druck rausgenommen und die Sequenzer eine Spur sanfter getaktet. Das steht aber nicht im Widerspruch zu ihrem Sound, den sie wie gewohnt perfekt auf CDR gebrannt haben. Wer ihre Musik mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Stephan Schelle, Mai 2017...


Otarion - Decide

08.09.2017
MusikZirkus
Rainer Klein kennt man seit 1997 in der Elektronikszene als Otarion. Seit 2013 veröffentlicht er seine Musik beim deutschen Label MellowJet Records. „Decide“, das im Sommer 2017 herauskommt, ist das mittlerweile fünfte Album auf diesem Label. Das neueste Werk trägt auf der Rückseite der Hülle den Vermerk „file under: Soundtrack“ und damit liegt das Label richtig, denn Rainer Klein hat seine neun Stücke so aufgebaut, dass sie sich perfekt für die Untermalung von Filmen eignet.






Rainer schreibt im Booklet zu seiner Musik folgendes:
Die persönliche Stimmung, Intuition und Inspiration prägen am Ende das Ergebnis meiner Kompositionen, welche meist Genreübergreifend sind. Wohin die musikalische Reise gehen soll, und welches Stück es auf mein nächstes Album schafft, das entscheide ich aber sehr bewusst. Kraftvolle Musik mit Gefühl, Seele und eigener Persönlichkeit.

Denn so vielfältig wie das Leben, ist auch die Welt der Musik. Deshalb muss ein neues Album auch ein neues Hörerlebnis offenbaren. Diese persönliche Vorstellung ist das Fundament meines musikalischen Schaffens.

Und in der Tat hat er wieder monumentale Elektronikmusik geschaffen die mit weiteren musikalischen Stilelementen verknüpft wurden. Verträumte Melodien treffen hier auf monumentale/hymnische Passagen um dann wiederum mit rockigen Zutaten gewürzt zu werden. Auch mischt er in seinen Tracks elektronische Klangerzeuger mit Naturinstrumenten. Das macht „Decide“ zu einem abwechslungsreichen und spannenden Album. Otarion führt damit den Weg, den er auf seinen letzten Alben eingeschlagen hat, konsequent fort.

Das 9:41minütige „Each Other“ eröffnet den Reigen der neun Tracks auf dem Album und zeigt sich auch von einer Soundtrack artigen Struktur. Hymnische Sounds die zwischen traditioneller Elektronik und sphärischem Artrock pendeln sind zunächst zu hören. Dann setzt ein kraftvoller Rhythmus ein, der dem Stück ordentlich Drive verleiht um im nächsten Moment in eine andere Richtung zu laufen. Da kommen dann im weiteren Verlauf auch pumpende Beats mit rockigen Gitarre auf. In diesem Opener zeigt sich schon der abwechslungsreiche Stil, den Otarion in seinen Stücken aufbaut.

Mit Gitarrenklängen startet „Considered“. Hier werden atmosphärische, leicht in den sphärischen Artrock driftende Harmonien aufgebaut und im weiteren Verlauf mit einem sehr filigranen Rhythmus versehen, zudem sich u. a. eine verträumte Synthiemelodie gesellt. „Contemplate“ verfügt dagegen über den Spirit, den auch MorPheuSz oder Ron Boots & Friends versprühen, während „Varied“ mit tanzbaren Passagen aufwarten kann. Dem folgt dann mit dem 12:15 Minuten langen „Unpublished“ der längste Track des Albums. Leicht spacig beginnt dieses Stück um dann nach ca. zwei Minuten in einen verträumten Part überzugehen. Otarion fügt im Verlauf immer mehr Instrumente bzw. Sounds hinzu und lässt dieses Stück zwischen ruhigen teils ambienten/loungigen und sphärisch/rockigen Passagen (mit E-Gitarre) wandeln. Leicht technoide Züge mit Vocoder verfremdeter Stimme und herrlich eingängiger Melodieführung und sanften Passagen weist dagegen „Seven Chapters“ auf.

Monumentales, Soundtrack artiges Flair versprüht dagegen „Behold“, das im weiteren Verlauf sehr rockige Züge annimmt, sobald der Schlagzeugrhythmus einsetzt. Mit außergewöhnlicher Rhythmik, verknüpft mit wunderbaren Harmonien beginnt „Decisived“ um nach wenigen Momenten in einen unwiderstehlichen, technoartigen Part überzugehen. Das Stück steigert sich immer weiter. Den Abschluss bildet dann das verträumte 7:44minütige „Alternate“ in das Otarion auch wieder einige sehr schöne Gitarrenparts eingebaut hat und das sich im Verlauf rhythmisch steigert (eine Spur Tangerine Dream ist hier auch auszumachen).

Mit „Decide“ hat Rainer Klein aka Otarion wieder ein sehr anspruchsvolles und tolles Album herausgebracht, das die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Musikrichtungen – auch wenn es sich hauptsächlich in der instrumentalen Elektronikmusik bewegt - aufhebt. In jeder Faser ist dieses Werk spannend und elektrisierend, denn sobald man sich auf eine Passage eingestellt hat, wechselt Otarion seinen Track ein ums andere Mal in eine andere Richtung. Tolles Werk !!!!

Stephan Schelle, Juni 2017...


moonbooter - Schwarzmond

09.03.2017
global
Auch Bernd Scholls neuestes Album verfolgt die Synergie seiner astromedialen Verbindung von Space und Sound, vollführt dabei aber eine deutliche Veränderung. Es klingt deutliche defensiver, reduzierter und nachdenklicher als die vergangenen Alben des Eifelers. Natürlich gibt es die typischen Beats und Rhythmus-Muster die eben den Moonbooter-Sound ausmachen, aber der schwarze Mond mag irgendwie suggerieren als ob seine Musik einen kleinen Wandel durchlebt. Einige der Tracks erfordern deutlich mehr Zeit zum Zuhören und weniger des Konsumierens. Gut so und vielleicht führt der nächste musikalische Weg sogar mal auf irdische Breiten- und Längengeraden, wäre doch toll mal zu erfahren wie sich die Musik von Bernd Scholl durch heimische Inspirationen anhören würde. Tolles Album. Stefan Erbe, www.empulsiv.de...


moonbooter vs Otarion - Live Muenster 2016

08.03.2017
Uwe
Die beiden scheinen sich gut zu verstehen, der Moonbooter (Bernd Scholl) und der Otarion (Rainer Klein) :-) Die -Live Münster 2016- sprüht nur so vor Spiellaune, das hört man wirklich von der ersten Sekunde an! Richtig kraftvolle und melodische Stücke kommen hier durch die Boxen und : es ist echt schwierig die beiden Stile zu trennen, bzw. zu unterscheiden, so gut ergänzen sich die beiden. Tja, da kann man es kurz machen und Euch ein großes Lob aussprechen : Klasse Arbeit !! Wer auf schöne Melodien steht, sollte hier sofort zugreifen, denn diese Musik tut einfach gut. An Moonbooter und Otarion geht eh kein Weg an vorbei, und die beiden zusammen erst recht nicht! Uwe Sasse / Sequenzerwelten...