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Rachels Memory - Understated Drama
[cdr-rm1201]

€12.99
(CD/CDR/DVD)



25.02.2017
MusikZirkus M.
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Auf dem MellowJet Records Label kommt im Frühjahr 2012 das Debütalbum der Formation Rachel’s Memory auf den Markt. Das ungewöhnlichste daran ist, dass das Label, das bisher auf Elektronikmusik spezialisiert war, eine Platte veröffentlicht, die mehr in der Popmusik verhaftet ist. Auf der anderen Seite zeigt dies aber auch, wie nah viele musikalische Stilrichtungen miteinander verknüpft sind.




Rachel’s Memory ist ein Bandprojekt bestehend aus Antje Auer (Gesang, Violine), Andreas Hack (analoge und digitale Instrumente), Jürgen Rennecke (Bass) und Christian Hack (Flöte).

Die Musik auf „Understated Drama“ zeigt sich im Gewand von atmosphärischer Popmusik. Beeinflusst wurden Rachel’s Memory dabei von bekannten Größen der Elektronikmusik, die sie aber im Booklet nicht näher benennen. Wunderbare Melodien paaren sich mit ausgefeilten Rhythmussequenzen und harmonischen Synthieläufen, auf denen dann Antje ihren eindringlichen Gesang legt. Schon im Opener „I, Herself“, der schnell ins Ohr geht, kommen bei mir Erinnerungen an atmosphärische Songs von Bands wie Propaganda oder Schiller in den Sinn.

„Lost Days“ ist ein eindringlicher Song, bei dem über weite Teile Piano und Drumcomputing die wunderbare Stimme von Antje unterstützen. Hier kann man schon mal eine Gänsehaut bekommen. Auch das folgende „Severed“ hat Ohrwurmqualitäten und kann mit einem tanzbaren Beat aufwarten. „Choice“ ist so ein Song, in den man sich einfach hineinfallen lassen kann. Antjes Stimme wird hier gedoppelt, so dass sie quasi mit sich selbst ein Duett singt. Das geht einfach nur unter die Haut - auch durch die Sehnsucht vermittelnde Violine. Auch die anderen Stücke halten die hohe Qualität. Das ist für mich Atmo-Pop vom Feinsten. Ein tolles Debüt.

„Understated Drama“ ist alles andere als eine verkopfte oder düstere Angelegenheit. Rachel’s Memory bieten herrliche, melodiöse Popmusik, die teilweise unter die Haut geht. Ich finde es sehr gut, dass MellowJet diesem neuen Projekt die Plattform für ihre Musik gegeben hat. Das klingt auf dem Debüt schon sehr ausgereift und hat trotzdem noch jede Menge Potenzial. Hier könnte eine Band entstanden sein, die noch von sich reden macht. Ein tolles Album für Freunde der Popmusik genauso wie für Elektronik- oder Rockfreunde.

Stephan Schelle, März 2012