2 0 0 7  -  2 0 1 7    1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y
e l e c t r o n i c    m u s i c

Blank Sidebox Header

PayPal certified

we ship with German Post and DHL

this site uses save SSL encryption

all downloads are checked by Symantec Antivirus

all products as MP3-Download

all products as FLAC-Download

FREE DECALS

FREE DECALS

 

L I V E

 

MellowJet LIVE

wellenvorm, BatteryDead & moonbooter LIVE

25. November 2017  19:30

Planetarium Münster

 

 

 

MellowJet LIVE

wellenvorm - electronic landscapes

27. Oktober 2017 20:00

Nazarethkirche in München

 

 

2 0 0 7   -   2 0 1 7     1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y

 

Bernd Kistenmacher - Antimatter (eingestellt)
[cd-bk1201]


(CD/CDR/DVD)

 Derzeit nicht erhältlich 

01.03.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Stephan Schelle, Januar 2012

Der Berliner Elektronikmusiker Bernd Kistenmacher hatte sich im Jahr 2009 eindrucksvoll aus einer mehrjährigen Pause mit dem Album Celestial Movements (ein Soundtrack für die Sterne) zurück gemeldet. Mit der CD startete er seine Trilogie des Universums, die nach dem 2010er Album Into The Deep (einer musikalischen Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Ursprung des Lebens) im Januar 2012 mit dem Album Antimatter ihre Vollendung findet.



Die ersten beiden Alben haben eine bestimmte Richtung vorgegeben: vom Großen zum Kleinen, und vom Hier und Jetzt zum Ursprung allen Seins. Der Urknall im Labor ist das musikalische Thema von Antimatter. Und das Labor ist nicht irgendeines, sondern der LHC, der Large Hadron Collider. Diese größte Maschine der Welt wurde gebaut, um die Frage nach unserer Herkunft zu beantworten. Was passiert eine Piko-Sekunde nach dem Urknall? Was passierte davor? Kann man diesen Moment im Labor nachstellen?

Wem das Thema bekannt vorkommt, dem sei gesagt, dass sich im Jahr 2009 auch schon Erik Seifert mit Antimaterie und dem LHC der CERN (Europäische Organisation für Kernforschung mit Sitz in Bern) widmete.

Aber nicht nur diesen Fragen geht Bernd nach, sondern er fügt auch noch weitere, Artverwandte hinzu, so berücksichtigt er in seinen Kompositionen immer auch menschliche Aspekte. Wie gehen wir miteinander um, wenn wir aufeinanderprallen? Ergänzen wir uns oder existieren wir nur, um einander auszulöschen? Antimatter kann keine Antworten darauf geben, sondern will nur auf die Energien deuten, die uns Menschen beherrschen.

Um das Thema besser umsetzen zu können hat sich Bernd Unterstützung bei dem Physiker Rolf Landau (Cern) geholt. Bernd eröffnet in dem ersten Track Preparations sein Album mit einem einfachen Ton - er klingt nach einer Sinuskurve - auf den dann die Synthiesounds gesetzt werden. Das klingt zunächst wirklich sehr technisch und nach einer großen Maschine. Dabei kann ich mir das LHC sehr gut vorstellen, in dem sich die Teilchen hyperschnell bewegen. Diesen ersten Ton bindet Bernd immer mal wieder ein und er beschließt auch im Abschlusstitel Where Is Higgs? die CD.

Dazwischen liegen aber mehr als 60 Minuten spannende, teils symphonisch wirkende Elektronikmusik. Allerdings sind die Stücke alle nahtlos miteinander verbunden, so dass man eigentlich von einem einzigen Longtrack mit mehreren Kapiteln sprechen kann. Meine Empfehlung geht auch dahin sich das Werk im Ganzen anzuhören, denn nur so breitet es seine volle Wirkung aus.

Recht symphonisch mit vielen Streichern geht es in Rising zu. Danach folgt mit dem achtminütigen Caverns Of Knowledge der erste längere Track des Albums. Hier geht es Bernd zunächst auch noch sehr symphonisch zu Werke. Die Synthiestimme die sich auf die Streicher legt nimmt den Hörer sofort gefangen. Ein traumhafter Track, der mir sehr gut gefällt, der aber seine Struktur im weiteren Verlauf ändert und auch Anleihen an die Berliner Schule á la Tangerine Dream aufweist.

Es folgt mit Injection ein Zwischenspiel, das atmosphärische Klänge aufweist und wie eine Brücke zum nächsten Longtrack Acceleration wirkt. Acceleration ist mit seinen treibenden, pulsierenden Sounds für mich das Highlight des Albums. Dieser Track hat etwas unglaublich fesselndes und betörendes. Dagegen wirkt Filling The Emptiness schon fast hausbacken, denn die Klänge verhallen im weiten Raum. Dann kommt eine romantisch verträumte Pianopassage hinzu.

Nach diesem ruhigen Stück geht es dann wieder pulsierend weiter im Track They Call It Soap!. Ist der pulsierende Rhythmus zu Beginn noch recht verhalten, nimmt er aber nach einigen Minuten an Dynamik und Lautstärke zu und Bernd spielt eine für ihn typische Harmoniefolge dazu. Auch dieser Track gehört für mich zu den Highlights des Albums. Das ist Musik, in die ich mich fallen lassen kann und die doch einen hohen Spannungsbogen aufrecht hält. Zum Ende des Tracks werden einige Samples eingespielt, die aus dem großen Labor zu stammen scheinen.

Dann kommt das wunderbare On The Shoulders Of ATLAS, das einfach nur traumhaft durch den Raum zieht. Zunächst noch recht spartanisch, wechselt es im weiteren Verlauf zu einem sehr hymnischen und voluminösen Part, der auch Erinnerungen an den großen Griechen Vangelis zulässt. Noch so ein toller Track. Stimmungen werden dann in What's The Matter? erzeugt, die den Hörer in einer fragenden Emotion zurücklassen.

Mit Large Hadron Collider hat Bernd dann noch so einen treibenden und faszinierenden Track auf das Album gepackt. Und im Stück Where Is Higgs?, das ein asiatisches Flair verbreitet (erinnert mich in einigen Passagen ein wenig an den Soundtrack Black Rain) endet es, wie es begonnen hat, mit dem gleichen Ton, der auch schon in die CD einleitete. Und so schließt sich dann der Kreis.

Mit Antimatter hat Bernd Kistenmacher wieder ein außergewöhnliches und sehr gutes Album hingelegt. Ein Werk, das ich den Freunden der elektronischen Musik sehr



07.02.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
http://soziobloge.de/bernd-kistenmacher-antimatter-physik-vertont/ : Wissenschaft und Musik, das ist ja nicht immer so einfach zusammen zu bringen. Die Sache mit den Autotune ist ja auch nicht jedermanns Sache und auch nicht wirklich grandiose Musik. Wenn auch nicht unlustig.
Ganz anders sieht das bei Bernd Kistenmacher aus. Der ist eine Größe in der Elektronischen Musik und schon seit einigen Jahrzehnten im Geschäft. In seinem neusten Werk namens Antimatter€ hat er den Large Hadron Collider (LHC) vertont. Dies ist der Abschluss einer Triologie, in der er sich zuerst den Sternen und dann der Tiefsee widmete. Für Antimatter bekam er Unterstützung von Rolf Landua, Physiker am CERN. Die CD ist auch mit dem offiziellen CERN Logo geschmückt und promotet damit auch das CERN@home Projekt.



07.02.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Jens Röcher: Wie vertont man Physik? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber Bernd Kistenmacher kommt mit seinem neuen Werk Antimatter der Sache schon recht nahe. Während man sich unter dem Weltall und den Sternen in Celestial Movements und dem Meer in Beyond the Deep noch etwas vorstellen konnte, ist die Welt der Quantenphysik und des CERN Teilchenbeschleunigers doch recht abstrakt.

Von daher musste ich etwas anders herangehen. Die Musik etwas vom Konzept lösen und mehr für sich nehmen. Die ist ja auch das wichtigste an einem Musikalbum. Und da wird man nicht enttäuscht. Seinen neuen Stil hat er seit Celestial Movements stetig weiterentwickelt und auch auf Antimatter merkt man wieder einen Sprung nach vorne. Die Stücke sind atmosphärisch dicht gespielt und bieten trotz des abstrakten Themas immer wieder Anknüpfungspunkte. Sei es durch ein Audiozitat eines CERN Wissenschaftlers oder den Soundeffekten in Large Hadron Collider.

Antimatter ist nicht nur für Physikfans zu empfehlen, auch alle anderen Freunde elektronischer Musik kommen voll auf ihre Kosten.



03.02.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Bert Strolenberg, February 2012: It was great to see Berliner-based composer Bernd Kistenmacher re-emerge in the electronic music scene a couple of years back with "Celestial Movements", followed by "Beyond the Deep".
With "Antimatter", Bernd adds the final chapter to his "Trilogy of the Universe", which features typical Kistenmacher-music but now with an emphasis on the contemporary classical and emotive style along symphonic hints.

The twelve tracks form an uninterrupted 73-minute sonic journey thats both inviting and challenging. At several passages, the smoothly evolving music takes on a cinematic approach while it beautifully paints the wonders and splendour of the universe surrounding our pale blue globe. On "They call it Soup!", things gently accelerate into a higher gear while Bernd shortly executes some soft soaring synth solos in his old and €˜70s KS style. Even a sense op euphory and awe emerges on my personal favorite "On the Shoulders of ATLAS".

Overall, "Antimatter" sounds mellow, moody and inspired, adding another dimension to grand and sophisticated planetarium music.
Nice going, Bernd!