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MaEasy - Topp Cosmos
[cd-ma0801]

€12.99
(CD/CDR/DVD)



10.01.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Benjamin Golling, Mai 2008 www.perry-rhodan.net: Mit Musik halte ich es wie mit der tägliche Nahrungsaufnahme: Ich weiß, was mir schmeckt, doch lasse ich mich genauso gerne von etwas neuem überraschen. Die CD »Topp Cosmos« hat dies auf Anhieb geschafft und mir ein Gefühl der positiven Fremdartigkeit vermitteln können. ...Selbst mich, der sich zumindest theoretisch anderer Musik verschrieben hat, fesselte das Album durchweg. Für die Anhänger elektronischer Musik gibt es meiner Meinung nach gar kein Vorbeikommen an diesem Album.



10.01.2012
global reviews
1 von 5 Sternen1 von 5 Sternen
Stephan Schelle, April 2008 www.musikzirkus-magazin.de: Mit MaEasy, hinter dem Pseudonym verbirgt sich Christian Meiser, dessen Musik mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen ist, hat MellowJet Records wieder einen außergewöhnlichen Elektronikmusiker verpflichtet, denn die Musik will so gar nicht in die traditionelle Elektronikmusik-Ecke passen. Sie ist sehr funkig, jazzig und poppig und weist einige Beats auf. Für die Disco-, Trance oder Technoecke ist sie aber auch wiederum zu sperrig.
... Stellt der Opener Sphere noch ein kurzes Intro dar, das an spaceangehauchte Musik in der Tradition der Berliner Schule erinnert, so geht es ab dem folgenden Antiatmos 4 recht rhythmisch und poppig zu. Das klingt für mich wie eine Mischung aus Kraftwerk und Yellow Magic Orchestra mit eingeflochtenen Sprachfetzen, hat aber einen gewissen Groove. Und ähnlich rhythmisch geht es dann auf den folgenden Stücken weiter.
Planet Ape bietet genau das, was der Titel verspricht, nämlich wieder funkige Elektronik mit dezent eingeflochtenem Affengeschrei. Xtra Vella ist dann etwas ruhiger angelegt. Ein gemächlicher Rhythmus und die Sounds sorgen für eine jazzige Atmosphäre. Sphärisch aber trotzdem recht jazzig ist Mental Valium. In dem Stück nutzt MaEasy Klänge, die mich an Manfred Mann erinnern.
Für alle, die mehr Stimmungen, als Melodiebögen mögen, bietet Ionos einiges. Das Stück hat was von einem hymnischen Soundtrack, da einem sofort alle möglichen Bilder durch den Kopf gehen. Darauf folgt das poppige You Got A Socket das stilistisch an Antiatmos 4 anknüpft und schon fast tanzbar ist. SSOS ist teils experimentell mit einigen schrägen Sounds und Soundeffekten, dazu gesellt sich noch eine E-Gitarre (oder ist die ebenfalls elektronisch erzeugt?). Uranus klingt dagegen durch weibliche Stimmsamples fast klassisch, opernhaft. Durch die ebenfalls verwendeten Streichersounds bewegt sich der Track wieder in der Soundtrack-Ecke. Mit dem asiatische klingenden Hentho (Xtra) klingt die Scheibe dann aus.

Wer sich auch mal jenseits der ausgetretenen Elektronikpfade bewegen möchte und dazu rhythmische Elemente mag, der sollte unbedingt mal in Topp Cosmos hineinhören. Auch wenn die Musik nicht ganz meinen Geschmack trifft, bietet sie doch eine Menge an Abwechslung und ist wohltuend anders, als die meisten gängigen Elektronikveröffentlichungen



29.09.2011
Uwe Saße
4 von 5 Sternen4 von 5 Sternen
Hmm, was soll ich sagen/schreiben ? Das ist ja mal ganz andere EM ...... wenn man die Musik denn in die elektronische Musik einordnen kann ;-)
Auf jeden Fall sehr gewöhnungsbedürftig ... irgendwie "Crazy", aber interessant. Ich weiß nicht, wieviele Stile, hier eingebunden wurden, sie ist poppig, funky, jazzig. Alles gemischt, ineinander gehend und das komische daran ist : ES PASST!! Ich habe MaEasy ja beim Raumzeit-Festival in Dortmund das erstemal sehen- und hören können und es hat einfach Spass gemacht ! Auf jeden Fall braucht man für diese Musik eine gewisse Bereitschaft, sich auf was neues einzulassen. Aber wer flexibel ist, wird belohnt :-)