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wellenvorm, BatteryDead & moonbooter LIVE

25. November 2017  19:30

Planetarium Münster

 

 

 

MellowJet LIVE

wellenvorm - electronic landscapes

27. Oktober 2017 20:00

Nazarethkirche in München

 

 

2 0 0 7   -   2 0 1 7     1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y

 


wellenvorm - Petrified Forest



€12.99
(CD/CDR/DVD)

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file under: Berliner Schule, Ambient, NewAge, SpaceMusic

11/2016 | 57:35 minutes | pressed CD with 12-side booklet

 

WellenVorm - Petrified Forest 

 

 T R A C K L I S T

01 Perm 06:21
02 Twilight 05:11
03 Thunder 10:00
04 Blust Wave 00:55
05 Nuée Ardente 07:35
06 Crystal Wood 08:10
07 Petrified Logs 09:21
08 Endless Silence 10:02

 

 

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WellenVorm - Petrified Forest

 

DE: Der Vulkan erwacht, die Apokalypse beginnt. Eine gewaltige Druckwelle bricht sich Bahn und zerstört alles, was ihr im Wege steht. Tausende Bäume werden entlaubt, Äste und Zweige brechen. Mächtige, bis zu dreißig Meter hohe, Stämme knicken wie Streichhölzer um. Glühende Aschewolken wälzen sich zu Tal, Milliarden von kleinen Bimsteinbrocken regnen auf die Landschaft herab. An den mächtigsten Stellen türmt sich dieses Material 90 Meter über dem eben noch lebendigen Wald auf. Dieses Geschehen liegt 291 Millionen Jahre zurück.

Nach dem Ausbruch sickert Kieselsäure in die begrabenen Stämme, die sich im Verlauf von kosmischen Zeiträumen langsam in Stein verwandeln.

Diese Story ist nicht erfunden. Auf dem Schauplatz des urzeitlichen Infernos steht heute meine Heimatstadt Chemnitz in Sachsen. Zahlreiche Zeugnisse des Geschehens wurden aus der Erde gegraben und bilden den "Versteinerten Wald", ein weltweit bekanntes und bestauntes Naturdenkmal.

Ich schwebte im Zentrum des Geschehens und blickte in den Schlot des rauchenden Vulkans, ich spürte das Dröhnen der Erde, die Druckwelle, die tödliche Aschewolke und die Stille danach. In meiner Phantasie durchschritt ich einen Wald aus kristallisierten Stämmen.

Die Inspiration zu diesem Konzeptalbum verdanke ich meinem Freund, dem bekannten Designer und Autor Jochen Voigt, der mich auf die Spur des Versteinerten Waldes lockte und nicht zuletzt auch das Artwork für mein Album besorgte. Eine Idee war geboren - nun liegt das Ergebnis vor. In zweijähriger Arbeit entstand das neue Album "Petrified Forest", meine Hymne an das steinerne Weltwunder von Chemnitz.

Uwe Rottluff aka Wellenvorm, im November 2016

 

 

 

EN: The volcano awakes, the apocalypse begins. A tremendous compression wave starts is distructive way. Thousands of trees are being defoliated, limbs and branches break. Huge, up to thirty meters high, trunks bend over like matches. Ingenous ash clouds roll into the valley, millions of small pumices stone lumps rain down on the landscape. At the most concerned areas this material mounts up 90 meters above the just living forest. This happened 291 billins years ago.

After the eruption silicic acid seeped in the buried trunks, which transform into stone in the course of cosmic periods.

This is not a fictional story. The location of this primeval inferno today is my hometown Chemnitz in Saxony, Germany. Numerous evidence of the events have been dug out and form the „Petrified Forest“, a worldwide famous and marvelled natural monument.

I am floating in the center of events and gaze into the chimney of the fuming volcano, I am feeling the drone of the earth, the compression wave, the lethal ash cloud and the silence thereafter. In my fantasy I am walking through a forest of crystallized trunks. I owe the inspiration to this concept album to my friend, the famous designer and author Jochen Voigt, who lured me on the trace of the Petrified Forest and who designed not least the artwork for my album. An idea was born – now the result can be shown. In two years of work the new album „Petrified Forest“ arose, my hymn to the lithic wonder of the world of Chemnitz.

Uwe Rottluff aka Wellenvorm, November 2016

 

 

 

WellenVorm - Petrified Forest

 

 FEEDBACK:

 

[...Uwe Rottluff aka Wellenvorm befeuert mit seiner CD „Pertified Forest“ das Kopfkino mit zahlreichen Bildern. Ich kann mir ganz gut
vorstellen, wie die Musik zu Bildern des versteinerten Waldes bei Chemnitz wirkt. Ein fesselndes Album, das sich über den Hauptteil
der Laufzeit mit Stimmungsbildern und Klangkollagen befasst und trotzdem sehr eingängig wirkt und an den Boxen fesselt.]

Stephan Schelle, November 2016

http://musikzirkus-magazin.de/dateien/Pages/CD_Kritiken/elektronik/wellenvorm_petrified_forest.htm

 

 

[..."Endless Silence" is not as silent as its title indicates it. It’s another compact mass of sounds and of petrified rhythms
which try to knot the incoherence and the absences between these phases which feed the dimension of delight and of fright
which crystallizes the some 58 minutes of another brilliant album of WellenVorm. An inescapable one for the fans of
parallel universes!]

Sylvain Lupari (December 6th, 2016)

http://synthsequences.blogspot.de/2016/12/wellenvorm-petrified-forest-2016.html

 

 

[...Auch wenn ich einige Anläufe gebraucht habe, es hat sich gelohnt, denn mit zunehmender Dauer lässt sich immer mehr von diesem

Klangspektakel aufnehmen. Klasse CD von WellenVorm, die wie auch die -Töne des Nebels- bei Mellowjet erschienen ist.]

Uwe Sasse

http://www.sequenzerwelten.de/wellenvorm_main.html

  • Artikelnummer: cd-wv1601
  • Gewicht: 1 Stück
  • Hergestellt von: MellowJet-Records


 

25.02.2017
MusikZirkus M.
TEXT_OF_5_STARS
Der Chemnitzer Elektronikmusiker Uwe Rottluff hat sein zweites Album, das im Herbst 2016 erschienen ist und für das er sich zwei Jahre Zeit genommen hat, „Petrified Forest“ genannt, was übersetzt versteinerter Wald bedeutet. Und dieser Titel kommt nicht von ungefähr, denn in Chemnitz gibt es diesen versteinerten Wald, der eine bedeutende paläobotanische Fossilfundstätte ist. Inspiriert von seinem Freund, dem bekannten Designer und Autor Jochen Voigt, hat Uwe Rottluff aka Wellenvorm ein Konzeptalbum zu diesem Thema eingespielt. Der Vulkan erwacht, die Apokalypse beginnt. Eine gewaltige Druckwelle bricht sich Bahn und zerstört alles, was ihr im Wege steht. Tausende Bäume werden entlaubt, Äste und Zweige brechen. Mächtige, bis zu dreißig Meter hohe, Stämme knicken wie Streichhölzer um. Glühende Aschewolken wälzen sich zu Tal, Milliarden von kleinen Bimsteinbrocken regnen auf die Landschaft herab. An den mächtigsten Stellen türmt sich dieses Material 90 Meter über dem eben noch lebendigen Wald auf. Dieses Geschehen liegt 291 Millionen Jahre zurück. Nach dem Ausbruch sickert Kieselsäure in die begrabenen Stämme, die sich im Verlauf von kosmischen Zeiträumen langsam in Stein verwandeln. Was Uwe so auf seiner Homepage beschreibt ist nicht etwa erfunden, sondern stellt das urzeitliche Szenario bzw. Inferno dar, auf dem seine heutige Heimatstadt Chemnitz steht. Die steinernen Gebilde sind ein weltweit bekanntes Naturdenkmal das jetzt von ihm musikalisch vertont wurde. Dass Uwe von der „Berliner Schule“ beeinflusst wurde, hört man an einigen Stellen des neuen Albums. Wer aber nun glaubt, dass es sich bei Wellenvorm um einen Nachahmungstäter handelt, der liegt gänzlich falsch, denn die Musik zeigt genug eigenständige Formen. Obwohl zehn Tracks mit Laufzeiten zwischen 0:56 und 10:02 Minuten Spielzeit auf der CD zu finden sind, so ist das Album doch als ein Soundtrack zu betrachten, der verschiedene Szenerien musikalisch umsetzt. Los geht es mir dem 6:23minütigen „Perm“. Mystische Synthieklänge starten in diesen Opener, der von leicht pulsierenden und jaulenden Klängen bestimmt wird. Das klingt zunächst recht rau und lässt vor meinen Augen die zerklüfteten Steinformationen erscheinen. Nach etwas mehr als zwei Minuten kommen dann Harmonien auf und ich habe das Gefühl über die Steinlandschaft hinweg zu fliegen (wirkt wie eine Kamerafahrt über das schroffe, steinerne Gebiet). „Twilight“ hat zwar einige Harmonien und leichte Melodieansätze, aber Uwe erzeugt hier vor allem Stimmungsbilder mit seinem elektronischen Instrumentarium. Bombastisch mit „Berliner Schule“-Einwürfen stellt sich das zehnminütige „Thunder“ dar. Das sind nur einige Eindrücke zu den einzelnen Stücken, aus denen man keinen wirklich herausnehmen kann, denn man muss das Album komplett hören. Und so facht Uwe die Fantasie des Hörers über die volle Laufzeit von gut 58 Minuten an. Dabei benutzt er teils ungewöhnliche Klänge und Effekte, die das Album spannend halten. Uwe Rottluff aka Wellenvorm befeuert mit seiner CD „Pertified Forest“ das Kopfkino mit zahlreichen Bildern. Ich kann mir ganz gut vorstellen, wie die Musik zu Bildern des versteinerten Waldes bei Chemnitz wirkt. Ein fesselndes Album, das sich über den Hauptteil der Laufzeit mit Stimmungsbildern und Klangkollagen befasst und trotzdem sehr eingängig wirkt und an den Boxen fesselt. Stephan Schelle, November 2016