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2 0 0 7   -   2 0 1 7     1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y

Erez Yaary - Moab



€12.99
(CD/CDR/DVD)

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file under: Ambient, Berliner Schule, Chillout, Electronica, Instrumental, SpaceMusic

11/2011 | 59:53 minutes

 

 

 

P l a y l i s t

1  Exit  05:59
2  For Eternity  05:53
3  Ocean Deep  14:35
4  Downfall of all Man  05:48
5  Looking at G   06:02
6  Exit (Reprise)  06:40
7  BONUSTRACK Landscape  03:02

 

 P l a y e r

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   DOWNLOAD MP3-Sample

 

 

 When I started composing Moab, I had a concept album in my head that is based on the fusion of Analog synthesize and orchestral sounds, which I carried with me for several years, but did not find the right balance between the two.

Listening to Tron Legacy soundtrack, I immediately recognized that there’s a way to realize my idea of blending analog and orchestra sounds together into something entirely new. Time spent on Moab was considerable as I focused on crafting analog sounds that could be mixed with orchestral sounds of strings and brass in a way for the listener to not easily identify which is which, but once did, could enjoy a new sculpture of sounds.


CREDITS: Composed, arranged and produced by Erez Yaary
Recorded and Mixed between March-September 2011 at Skylight Studio | Mastered October 2011 at Skylight Studio

EQUIPMENT: Analog Modular Synthesizer, Roland MKS-70 Super JX, Oberheim Matrix-6R, SIDBox 6561, Skylight MSS 2007, Klee Sequencer, Various software instruments

 

  • Artikelnummer: cdr-ey1102
  • Gewicht: 1 Stück
  • Hergestellt von: MellowJet-Records


 

15.03.2012
global
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Stephan Schelle, Januar 2012 Der aus Israel stammende Elektronikmusiker Erez Yaary veröffentlicht Anfang 2012 mit Moab sein neuestes Werk als CDR bei MellowJet Records. Als Erez mit den Kompositionen zu Moab begann schwebte ihm ein Konzeptalbum, basierend auf einer Kombination aus analogen Synthesizern und orchestralen Sounds, vor. Schon Jahre zuvor hatte er diese Fusion im Kopf, doch konnte er nicht die richtige Balance zwischen beiden Elementen finden. Als er den Soundtrack zu dem Film Tron-Legacy hörte, merkte er, dass es doch eine Möglichkeit gab, diese beiden Elemente miteinander zu verbinden. Und in der Tat sind bei Moab einige Passagen herauszuhören, die an den Soundtrack erinnern. Erez hat sich aber nicht den Stil zu Eigen gemacht, sondern etwas gänzlich Neues hervorgebracht. Die CD bietet die beiden Tracks Moab Part 1 und Moab Part 2, die das Kernstück des Albums darstellen. Darüber hinaus finden sich mit Desert, Red Logos, 11.11.11 und Landscape (2000) noch vier weitere Stücke auf dem Album. Moab Part 1 ist 16 Minuten lang und klingt wie eine Mischung aus Tron-Soundtrack, Tangerine Dream und weiteren Elementen. Fängt das Stück noch recht soundtrackartig an, so hat es im weiteren Verlauf eine Passage mit unter die Haut gehenden Streichern, zu denen sich dann eine traumhafte auf Synthieflächen gelegte Pianomelodie gesellt, zu bieten. Dann kombiniert Erez das Ganze mit einem Sequenzer, der einen pulsierenden Rhythmus beisteuert. Ein hypnotisches Stück mit wechselnden Strukturen und Melodiemustern. Sehr gelungen ist die Kombination aus Sounds symphonischer Instrumente und Synthesizern. Zunächst kommt eine Spur Klaus Schulze in Moab Part 2 auf, das mit einer Laufzeit von fast 13 Minuten ebenfalls zu den Longtracks des Albums zählt. Wird das Stück in den ersten zwei Minuten noch von Streichersounds bestimmt, so werden sie danach von perlenden, glockenähnlichen Synthieklängen verdrängt. Eine ruhige aber hoch energetische Stimmung erzeugt Erez mit seiner Musik. Nach etwas mehr als vier Minuten kommt dann noch ein elektronischer Rhythmus hinzu, der dem Ganzen eine hypnotische Note verleiht, während im Hintergrund Erez schon mal den Synthie zirpen lässt. Höre ich da etwa eine Spur Jarre heraus? Und im letzten Teil präsentiert uns Erez gar einen pulsierenden Beat. Ein sehr schöner Track. Desert klingt mit seinen dunklen Klangfarben etwas düster. Das ähnelt stilistisch auch etwas der Musik von Ron Boots. Durch die Chöre kommt auch eine gewisse sakrale Note in den Track. Diese verstummen aber später und der gelegentlich einsetzende tiefe Synthiesound vermischt sich mit helleren, perlenden Synthieharmonien. Der Track spiegelt aber eine gewisse Trostlosigkeit wider, ohne dass er deprimierend klingt. So kann ich mir gut eine Wüstenlandschaft vorstellen. Ein weiterer Longtrack ist mit dem mehr als 13minütigen Red Logos auf dem Album zu finden. Wer bei dem Titel Assoziationen zu Tangerine Dreams Logos bekommt, der liegt nicht ganz verkehrt, denn dieses Stück ist eine Hommage an das 82'er Album der großen Berliner. Erez hat einige Elemente aus dem Klassiker genommen und sie neu zusammengesetzt und um eigene Passagen ergänzt. Das Stück 11.11.11 wird zunächst von einer Klangwand bestimmt und löst sich dann in einen Track auf, der unterschiedliche Sounds und Elemente aufweist. Vor allem die zweite Hälfte mit ihrer sanften Melodie gefällt mir sehr gut. Den Abschluss macht dann das tanzbare Landscape (2000), das mit einem Beat aufwartet, der mich an Bands wie Yazoo & Co. erinnert. Erez bietet hier eine Mischung aus elektronischer Musik und Electropop der 80'er. Mit Moab ist Erez Yaary ein gutes Album gelungen, das vor allem durch seine melodischen Momente und vor die Kombination aus symphonischen und warmen synthetischen Klängen zu überzeugen weiß. Mir hat das Album eine Menge Spaß bereitet, so dass ich es vorbehaltlos empfehlen kann.