2 0 0 7  -  2 0 1 7    1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y
e l e c t r o n i c    m u s i c

Blank Sidebox Header

PayPal certified

we ship with German Post and DHL

this site uses save SSL encryption

all downloads are checked by Symantec Antivirus

all products as MP3-Download

all products as FLAC-Download

FREE DECALS

FREE DECALS

 

L I V E

 

MellowJet LIVE

wellenvorm, BatteryDead & moonbooter LIVE

25. November 2017  19:30

Planetarium Münster

 

 

 

MellowJet LIVE

wellenvorm - electronic landscapes

27. Oktober 2017 20:00

Nazarethkirche in München

 

 

2 0 0 7   -   2 0 1 7     1 0   y e a r s   a n n i v e r s a r y

 


Faber - Spaceseed



€12.99
(CD/CDR/DVD)

Bitte wählen Sie:




  • Informationen & Samples
  • Details & Video
  • Reviews

file under: Berliner Schule, Electronic Music, Instrumental, Soundtrack, SpaceMusic, IDM, Electronica

10 / 2009 | 64:17 minutes

 

 

P l a y l i s t

1 - Computer is the Sound  5:25 
2 - Autobahn by Night  5:07 
3 - Machine Drum  6:59
4 - Dreaming Planet  5:43
5 - Look into my eyes  5:11 
6 - Spaceseed  7:47
7 - Happy New World  6:52 
8 - Children of the universe  5:43 
9 - Mister Commodore  4:12
10 - Dreamstars  6:38 
11 - Vangelis Planet  4:40

 

 P l a y e r

 click on bar to spool press SHIFT and click on bar to change volume

   DOWNLOAD MP3-Sample

 

 

C r e d i t s
coverdesign by  Andreas Tilch
audio-mastering by moonbooter

 

 

C o n t e n t
 

Auch mit seinem zweiten Werk "Spaceseed" knüpft Faber nahtlos an seinen Stil den er bereits auf seinem Debutalbum "Spacefish" auf eindrucksvolle Weise präsentierte, an. Dabei wirkt "Spaceseed" bereits auf den ersten Hin-hörer eine Spur technoider und vielfältiger. Dabei ist Herrn Schmidt eine äußerst interessante Symbiose gelugen: Songs, die zunächst nach elektronischen Klängen stromerzeugender Band-Legenden klingen, mutieren nach Minuten zu Faber´s ganz eigener Klangwelt. "Spaceseed" möchte ich daher als sehr abwechslungsreiches, amtlich produziertes Space-Album bezeichnen, daß neben eingängigen Melodien auch die eigene musikalische Entwicklung des Künstlers erahnen lässt. Für aufgeschlossene Freunde traditioneller EM wärmstens zu empfehlen... 
 

With his second album "Spaceseed" Faber ties in with his style he impressively presented on his first album "Spacefish". Although "Spaceseed" appears more technoid and versatile. Mr. Schmidt successfully created an interesting symbiosis: songs, that initially sound like electronical sounds of power-generating band-legends, mutate to Faber's own sound-sphere after some minuted. I would like to describe "Spaceseed" as diversified, well produced space-album that offers, besides catchy
melodies the musical development of the artists. Recommended to all open minded friends of traditional EM...

  • Artikelnummer: cdr-fa0902
  • Gewicht: 1 Stück
  • Hergestellt von: MellowJet-Records


 

10.01.2012
global reviews
TEXT_OF_5_STARS
Stephan Schelle, Dezember 2009: Mitte des Jahres erschien beim deutschen MellowJet-Label das erste Album von Ronald Schmidt, der unter dem Namen Faber elektronische Musik macht. Nach Spacefish kommt im Herbst 2009 das zweite Album als CDR bei MellowJet raus, es heißt Spaceseed. Da scheint Herr Schmidt eine Reihe von ähnlich klingenden Titeln hinlegen zu wollen, mal sehen wie dann das nächste Album heißen wird. Aber so weit sind wir noch nicht, befassen wir uns lieber zunächst mit dem zweiten Silberling des Norddeutschen Elektronikers. Computer Is The Sound heißt das Eröffnungsstück, das zunächst mit kräftigem, technischem Beat, einem Sound und einer Melodie aus den Boxen kommt, die mich unweigerlich an das Düsseldorfer Kraftwerk denken lässt. Während Kraftwerk seinerzeit etwas steril und technologisch an die Sache heranging, so haucht Faber diesem Klanggewand eine wärmere Komponente ein. Sobald der Gesang erklingt, der hier in verfremdeter Form dargeboten wird, wird es fast schon popartig. Die weitere Keyboardlinie erinnert mich dann an Andy Pickford. Durch diese gekonnte Mischung entsteht ein ganz eigener Klangkosmos, der um weitere Elemente ergänzt wird. Autobahn By Night könnte vom Titel eine Hommage an Kraftwerks Autobahn sein, ist aber ganz anders angelegt. Zwar sind auch hier einige kleinere Anspielungen an die Düsseldorfer herauszuhören, aber das Stück kommt viel loungeartiger rüber und ist um experimentelle, jazzige Passagen ergänzt worden. Dazu hat Faber auch noch einige Samples eingebaut, die vorbei fahrende Autos darstellen. Machine Drum macht seinem Namen alle Ehre denn der Track stampft mit einem fast technoiden Beat voran. Hier kommen mir beispielsweise auch Mind~Flux in den Sinn, obwohl der Vergleich ein wenig hinkt. Machine Drum ist aber ein toller, hypnotischer Track, der mich sofort gefangen nimmt. Symphonisch geht es mit Dreaming Planet weiter. Dieser sehr getragene Track kommt mit einer recht sanften Rhythmusstruktur aus und schwebt zwischen klassischer Elektronik und Bandprojekt (sehr schön sind die Bassläufe, die nach real gespielten Bass klingen). In diesem Stück wird so mancher Freund elektronischer Musik Anleihen zu mehreren Künstlern finden und doch hat er seine ganz eigene Stimmung. Look Into My Eyes reißt den Hörer aus der gerade noch verträumten Stimmung und schießt ihm einen technoiden Rhythmus an den Kopf, der mich an Electropop und 80er Jahre-Elektronik erinnert und kombiniert dies mit einer sehr schönen Melodie, bei der ich wieder an Andy Pickford denken muss. Das Titelstück ist wieder so eine hypnotische Nummer, die durch in den Hintergrund gestellte Mellotron-Sounds etwas Retrofeeling aufkommen und mich fliegen lässt. Happy New World ist ein fröhlich, rhythmischer Track, bei dem die Rhythmusbögen durch die Luft fliegen und von einer eingehenden Melodie getragen werden (einige Passagen erinnern mich hier an das Yellow Magic Orchestra), kindliche, verfremdete Stimmen kommen in Children Of The Universe zum Einsatz, allerdings überzeugt mich hier die Musik nicht wirklich, da sie etwas überlagert und einfach scheint. Für mich der einzige Schwachpunkt des Albums. Mit Mister Commodore, das eine Anspielung auf den Computerklassiker C64 von Commodore, darzustellen scheint, kommen retromäßige Sounds aus den Boxen, die etwas Nostalgie verbreiten, denn hier klingt der Sound wirklich so, als ob er aus dem alten Brotkasten käme. Eine lustige Idee, zu der auch die Melodie hervorragend passt. Nach diesem nostalgischen Trip geht es in Dreamstars wieder klanglich auf höchstem Niveau weiter. Hier klingt Faber als ob er sich der Niederländischen Schule zugewandt hätte, denn streckenweise hat das was von Ron Boots & Co. Das Ganze garniert er noch mit einer traumhaft schönen Melodie. Den Abschluss bildet dann Vangelis Planet. Hier lasse ich mal offen, wo nach das Stück klingt, ist ja nicht so schwer zu raten. Faber macht mit Spaceseed da weiter, wo er mit seinem Debüt aufgehört hat. Sein Zweitling ist ein sehr schönes, abwechslungsreiches Album, auf dem so manche Stilarten der traditionellen Elektronik zu Tage treten und doch zu einem eigenen Sound zusammengefügt werden. Wer traditionelle Elektronikmusik mag und auch mal einen ordentlichen Rhythmus vertragen kann, der liegt mit diesem Album richtig.