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Steve Baltes - Bochum Sky



€12.99
(CD/CDR/DVD)

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file under: Electronic Music, Soundtrack, SpaceMusic, Instrumental

10/2014 | 70:39 minutes

 

 

Steve Baltes - Bochum Sky 

 

 T R A C K L I S T

1 Bochum Sky 1 35:24
2 Bochum Sky 2 24:53
3 Bochum Sky 3 10:23

 

 

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C r e d i t s

"This album was recorded on July 13th 2013 at Zeiss Planetarium Bochum, Germany
during the show „Sound of Sky meets Steve Baltes“ by Stefan Erbe
music composed and produced by Steve Baltes
additional keys and soli by Stefan Erbe
guitars by Oliver Franken
special thanks to Stefan Erbe and Klaus Dieter Unger
fotos by Markus Grahms und Stefan Erbe
artwork by LunArts.de
audiomastering by moonbooter.com

 

 

DE: Mit „Bochum Sky“ veröffentlicht der Ausnahme E-Musiker Steve Baltes sein erstes Album sein 14 Jahren. Dabei handelt es sich um eine Liveaufnahme von seinem Konzert am 13ten Juli 2013 im Zeiss Planetarium in Bochum. Baltes war der Einladung des „Sound of Sky“ –Initiators, Stefan Erbe, gefolgt und präsentierte die drei auf den Album zu hörenden Stücke einem mehr als begeisterten Publikum. „Bochum Sky“ ist moderne aber zugleich zeitlose Elektronische Musik auf hohem Niveau. Monotone Grooves und eine zugleich unglaubliche Abwechslung in den Arrangements fesseln den Zuhörer sofort. Bochum Sky versprüht immer eine leichte Sehnsucht geppart mit tiefer Entspannung. Und das trotz omnipräsenter, rhythmischer Grundmuster. Auch die sanften Gitarrenklänge von Oliver Franken und frische Soli von Stefan Erbe haben mitgeholfen etwas ganz besonderes entstehen zu lassen. Dezent aufblitzende Sprachsamples und mysteriös-urbane Atmosphären sorgen für eine hochinteressante Stimmung und machen das gesamte Hörerlebnis perfekt.

 

Wer die Musik von Erik Seifert oder auch Dennis Dithmar mag, sollte hier mal genau hinhören. 

 

 

 

EN: With "Bochum Sky" Steve Baltes released his first album since 14 years. This is a live recording of his concert on the 13th July 2013 at the Zeiss Planetarium in Bochum. Baltes followed the invitation of the "Sound of Sky" -mastermind, Stefan Erbe and presented the three tracks on “Bochum Sky” an enthusiastic audience. "Bochum Sky" is modern but also timeless electronic music at an extremely high level. Monotone grooves and at the same time incredible variety in the arrangements captivate the listener immediately. Bochum Sky always exudes a slight longing emotion plus a deep relaxation. And this with omnipresent, rhythmic pattern. The soft guitar sounds of Oliver Franks and fresh solos by Stefan Erbe helped to create something very special. Subtly speech samples and mysterious-urban atmospheres provide an exciting atmosphere and make the overall experience perfect.

 

If You´ll like the sound of Dennis Dithmar or Erik Seifert, You should listen carefully here.

 

 

  • Artikelnummer: cdr-sb1401
  • Gewicht: 1 Stück
  • Hergestellt von: MellowJet-Records


 

25.02.2017
MusikZirkus M.
TEXT_OF_5_STARS
Steve Baltes ist den Freunden der elektronischen Musik bestens bekannt, war er doch lange Zeit Teil von Ash Ra Tempel und Ashra, mit Manuel Goettsching, Lutz Ulbrich und Harald Grosskopf. Steve ist ein Musiker, der sich vorwiegend in den Dienst anderer Künstler stellt. Da wurde es Zeit, dass er mal wieder seine eigene Musik präsentieren kann. Am 13.07.2013 trat Steve im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sound Of Sky“ im Planetarium in Bochum auf. „Bochum Sky“, das im Sommer 2014 bei MellowJet Records veröffentlicht wurde, ist ein Mitschnitt dieses Konzertes. Ganze 14 Jahre hat es gedauert, bis Steve Baltes mal wieder eine Soloveröffentlichung auf den Markt bringt. Allerdings ist Steve nicht ganz allein am Werk, denn einige Keyboardsoli hat der „Sound Of Sky“-Initiator und bekannte Elektronikmusiker Stefan Erbe beigesteuert. Zudem untermalen herrlich sanfte Gitarrensounds von Oliver Franken den hypnotischen Sound von Steve Baltes. Mit atmosphärischem Rauschen und Klanggebilden, die nicht ganz zuzuordnen sind – einiges klingt wie Gläser und Metallstäbe, die vom Wind aneinander geschlagen werden – beginnt das 35minütige „Bochum Sky 1“. Steve erzeugt zunächst mystische Stimmungen, die wenig mit Melodien gemein haben. Das wirkt auf der einen Seite entspannend, auf der anderen Seite wirkt es auch in einer eigentümlichen Art sehnsuchtsvoll. Nach fünf Minuten bilden sich dann erste leichte Rhythmusmuster, die sich aber noch im Hintergrund, hinter dem Schleier der Soundskulpturen bewegen. Erst ganz langsam kann sich dieser eindringliche Rhythmus von seinem Ballast befreien und in den Vordergrund treten. Dann sorgt eine sägende Gitarre für einen Break ohne die Situation aber grundlegend zu verändern. Der Rhythmus bleibt und langsam kommen Harmonien nach gut acht Minuten ins Spiel. Ab jetzt breitet sich eine eigentümliche Faszination aus, der man sich als Hörer nicht entziehen kann. Es ist schwierig zu beschreiben was da passiert, aber es fesselt ungemein. Der Geist löst sich beim Hören dieser Musik langsam vom Körper und entschwindet in weite Fernen und Galaxien. Nach elf Minuten kommt ein glasklares, schneidendes weiteres Rhythmusmuster auf, und eine Pianomelodie legt sich darauf. Spätestens jetzt ist man als Hörer in der Musik von Steve Baltes, die mit zahlreichen Effekten durchtränkt ist, gefangen. Die eingestreuten Sprachsamples erhöhen den Mystik-Faktor um einiges. Man scheint bei der Musik in einer Endlosschleife gefangen zu sein, um dann immer wieder von Steve mit neuen Elementen, Rhythmen oder Effekten überrascht zu werden. Eine tolle Nummer, die außergewöhnlich und fesselnd zugleich ist. „Bochum Sky 2“ beginnt ebenfalls mit atmosphärischen Sounds. Das 25minütige Stück ist ebenfalls von Effekten durchzogen und zirpt und zischt zu Beginn, was das Zeug hält. Nach gut vier Minuten startet es dann mit rhythmischen Sequenzern und Harmonien. Dieses Stück ist ähnlich wie Part 1 aufgebaut und übt eine gleiche Faszination aus. Mir fällt dabei nur der Vergleich des Kaninchens, das vor der Schlange sitzt ein, denn so fasziniert harre ich vor den Boxen aus. Mit wesentlich sanfteren Klängen wartet „Bochum Sky 3“ auf. Hier sind es schon zu Beginn weite, harmonische Flächen, die allerdings von unterkühlten, industriell wirkenden Synthiesounds konterkariert werden. Gemächlich schreitet dieser Track dahin, ohne die Stimmung der vorangegangenen Stücke aufzuheben. Auch die atmosphärische Gitarre von Oliver Franken passt hervorragend zu diesen Sounds. Ich kann nicht sagen, was den Reiz der Musik ausmacht, aber Steve hat hier ein Händchen für hypnotische, fesselnde Sounds bewiesen. Es dauert hoffentlich nicht wieder 14 Jahre, bis sich Steve Baltes entscheidet ein weiteres Album auf den Markt zu bringen. Steve vermag es den Hörer trotz seiner recht monoton angelegten Grooves und entspannten Grundmuster zu fesseln. Ambiente Klangformationen treffen auf sanfte Harmoniemuster, die durch eingestreute Sprachsamples eine mystische Atmosphäre bilden. Ein tolles Werk. Stephan Schelle, Oktober 2014