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Visible Breath - Tropospheric



€12.99
(CD/CDR/DVD)

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file under: Ambient, Berliner Schule, Electronic Music, Instrumental, Progressive, SpaceMusic, Spacerock

1/2011 | 57:37 minutes

 

 

  

 

 Playlist

1 Invisible Spirals 05:52
2 Electric Anvil 13:04
3 The Sound of Midnight Fog 04:08
4 Vortex on the Highway 05:40
5 Core of the Jet 07:49
6 Heavy Sodium Sky 12:51
7 Afterstorm 02:58
8 Cirrus Radiatus 05:15

 

 P l a y e r

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Credits
music composed & played by Paul Jaffrey 
audiomastering by moonbooter 
January 2011, at Skyflight Studio 2, Germany 
coverdesign by LunArts 
 

 

Contributed to:
Systems Theory (Soundtracks for Imaginary Movies, Codetalkers)  

 

C o n t e n t

 

  Es sind immer die ganz besonderen Momente, wenn man ein Album zum erstem Mal hört und sich sofort in eine andere Zeit versetzt fühlt. So ging es mir, als ich vor einigen Monaten das Album "Tropospheric" zugeschickt bekam und es einige Tage später bei der alltäglichen Arbeit nebenher anhören wollte. Es fiel mir dabei zunehmend schwerer, mich auch die Arbeit zu konzentrieren. Meine Ohren lauschten begeistert recht bekannten Klängen vergangener Tage. Sanfte, hypnotische Sequencen, Pianos, E-Gitarren, schwebende Flächen, Tubular Bells, was will man mehr...  Allerdings waren die Kompositionen so liebevoll arangiert und der Sound so "schön", daß ich sofort wusste: Dies ist etwas Besonderes. Im Januar 2011 erscheint nun eben dieses Album mit dem Titel "Tropospheric". Dabei verrät das Geburtsjahr 1958 des Musikers Paul Jaffrey aus UK (der Mann hinter Visible Breath", daß es sich hierbei weder um Musik aus der Konnserv sondern um ehrliche Elektronische Muisk handelt, die keinen der Erfinder verleugnet. Steig ein und die Zeitreise kann beginnen.

 

 

It is always the special moments listening to an album for the first time and being transferred into an other time. That happened to me a few months ago when I received the album “Tropospheric”. I wanted to listen to it as usual alongside my daily work. It was difficult to concentrate as my ears listened excitedly to the familiar sounds of past days. Soft, hypnotic sequences, pianos, e-guitars, floating scapes, Tubular bells, what else could I ask for… However, the compositions were arranged so affectionately and the sound so “beautiful” that I knew immediately: This is something special. In January 2011 now this album with the title “Tropospheric” will be released. Withal the year of birth 1958 of the musician Paul Jaffrey from UK, the artist behind “Visible Breath”, reveals, that this is no music from a tin but honest electronic music that does not deny any of its inventors. Get it and the journey through time will start!

 

 

 

  • Artikelnummer: cdr-vb1101
  • Gewicht: 1 Stück
  • Hergestellt von: MellowJet-Records


 

02.01.2012
global reviews
TEXT_OF_5_STARS
Hinter dem Pseudonym Visible Breath steckt der aus Großbritannien kommende Musiker Paul Jaffrey. Er ist 1958 geboren und hat schon einige musikalische Erfahrungen hinter sich. Zu seinen Einflüssen, die ihn bei Visible Breath begleiten, gehören Electronica, Berliner Schule, Rock, Nu-Jazz, Ambient, Filmmusik und vieles mehr. Das macht natürlich neugierig auf das Album Tropospheric, dem ersten auf MellowJet Records. Zuvor sind aber schon mit Degrees Of Light und Fuse zwei weitere Alben unter Visilble Breath erschienen. Der Name Invisible Breath ist auf klare, knackig kalte Wintertage zurückzuführen, wenn man die Kälte auf der Zunge spürt und den Atem förmlich sehen kann. So unterkühlt stellt sich die Musik von Paul dann aber doch nicht dar, vielmehr schifft er durch die Gewässer von Tangerine Dream, Mike Oldfield und Geoffrey Downes. Den Einstieg bekommen wir mit Invisible Spirals das zunächst mit herrlichen Sequenzen á la Tangerine Dream (der 80/90er Ära) beginnt und mit einigen Glockenklängen und Sounds auch die Nähe zu Mike Oldfield sucht. Doch die Keyboard-Passage, die sich dann anschließt, unterstützt von Schlagzeugrhythmus und E-Gitarre erinnert mich stark an das Wahnsinns-Album The Light Program von Geoffrey Downes, ohne das Appeal von Tangerine Dream zu verlieren. Ein absolutes Highlight hat er für mich damit schon an den Anfang der CDR gesetzt. Allein dieser Track lohnt die Anschaffung des Albums. Das Stück dürfte für meinen Geschmack wesentlich länger als knapp sechs Minuten dauern. Paul hält aber diese Stimmung, die er zu Beginn des Albums erzeugt im folgenden Electric Anvil, das mit 13:04 Minuten längste Stück des Albums, aufrecht. Wunderbare Flächen, die sich durch den Hintergrund schieben, werden von Sequenzerrhythmen begleitet, auf denen Paul dann Melodiebögen setzt. Einfach traumhaft. Hier kann ich mich so richtig verlieren. Hatte ich gedacht, die Gänsehaut beim Opener würde sich zurückentwickeln, so kam sie unverblümt bei diesem Stück erneut zum Vorschein. Ich liebe diese Art von Musik. Und auch eine Spur Pop lässt Paul in seine Musik einfließen, was in Core Of The Jet besonders deutlich wird. Hier klingt er streckenweise auch nach Andy Pickford. Das er auch sphärische, spacige Elektroniksounds auf der Pfanne hat, das zeigt Paul im fast 13minütigen Heavy Sodium Sky. Nach den ersten atmosphärischen fünf Minuten legt er aber den Schalter der Sequenzer um und ein retromäßiger Sound mit einem hypnotischen Rhythmus perlt aus den Boxen. Das Stück entwickelt sich weiter zu einem mitreißenden Track mit herrlicher Melodie. Paul Jaffrey schafft es mit bekannten Klängen zwischen Tangerine Dream, Mike Oldfield und Geoffrey Downes den Hörer fest für sich einzunehmen. Die Musik hat eine ungeheure Suchtwirkung auf mich. Wer die vorgenannten Künstler mag (die Nähe zu Oldfield ist allerdings nicht so frappierend), der kann sich dieses Album getrost zulegen, er/sie wird ihre helle Freude daran haben. Dieses Album macht definitiv Appetit auf mehr. Stephan Schelle 4/2011