release 2009
cd-ur0901
60:47 minutes
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P l a y l i s t
1 -
Fall
line (Mo´s revenge)
2
-
Good
Vibration
3
-
Wavelength
4
-
Metamaterial
5
-
linear
polarized
6
-
pure
energy (boogie mix)
7
-
Refractive
Index
8
-
Annihilation
9
-
Radiation
C r e d i t s
All
tracks composed, arranged by Uwe Reckzeh between 2007 and 2009.
Track1
“Fall Line (Mo’s Revenge)” was recorded in Mo’Studio, Bingen November 2008
Mastered
by Bernd Scholl aka moonbooter at Skyflight Studio II, Germany March 2009
Special
thanks to: Rolf Schebke (Mo), Bernd Scholl, Winfried Wiesrecker,
Rüdiger Pleuger (RüPleu),
(C)
Coverfoto by Brent Pearson
C o n t e n t
Auch
auf seinem bereits siebten Album zeigt uns Uwe Reckzeh wieder einmal auf
beeindruckende
Weise, wie Elektronische
Musik im 21 Jahrhundert klingen kann. Über zwei Jahre hat der Meister
mit
viel Liebe zum Detail an
den Songs gearbeitet und wieder einmal ein einmaliges Werk geschaffen,
das
es ohne Weiteres mit den
großen Produktionen der EM aufnehmen kann. Experimentelle Anteile
sucht
man vergebens. Vielmehr
zieht uns Uwe mit seinen komplex-hypnotischen Sequenzerlinien und
durchweg eingängigen
Melodien in seinen Bann. Neben traditionellen Elementen frischt Uwe die
Musik
mit neuen modernen Klängen
auf, versteckt diese aber schon fast schüchtern wirkend im Hintergrund.
Das Thema dieser CD ist
das Licht und den damit verbundenen Assoziationen wie Wärme,
Geschwindigkeit und Energie.
Dabei umschließt einen die Musik sofort mit einer wohligen Stimmung,
die zum träumen einlädt.
Je nach eigener, persönlicher Stimmung besitzt jeder Song die Kraft
sich zu
verwandeln und eben diese
Stimmung zu untermalen... "unnatural" eben.
On his seventh album Uwe Reckzeh again shows in an impressive manner, how
Electronic Music
can sound in the 21st century.
More than two years the master has worked on his songs and once more
created unique masterpieces
who can easily cope with the big EM productions. Experimental parts are
missing. More than that,
Uwe’s complex-hypnotic sequencer lines and catchy melodies fascinate. Besides
traditional elements Uwe
refreshes his music with modern sounds, but hides them somehow timid in
the
background. The theme of
this CD is light with all its related associations like warmth, speed and
energy.
The music immediately surrounds
the listener with a comforting mood, which invites to dream.
Depending on the own personal
mood, each song holds the power to transform and to accompany
with this mood…just ”unnatural”.
P r e s s e m a p p e   download
V o i c e s
Fine keys swirl as a musical
carousel on Fall Line (Mo’s Revenge) opening. A soft minimalist movement
which gyre itself by a fauna
of miscellaneous percussions whose smacking bore a soft synthesized veil.
The flow accelerates on
brief neurotic sequences, drawing a strange wave-like cadenced structure
on a
synth with lyrical whistling
sticks to the ear. Once again Uwe Reckzeh presents an opus with varied
rhythmic dimensions in a
magnificent musical atmosphere. We are far from the complex structures
of the
contemporary EM. Unnatural
Light is a beautiful collection of 9 tracks that we got into it with pleasure,
so
much the musical universe
there is rich, harmonious and this with sequenced structures that clash
melodious
basis. Every title is preparing
on intros more minimalist than atmospheric, taking shapes as surprising
as charming.
Fluttering notes open shyly
Good Vibration. Although poetic, the synth is kind of gloomy and haunts
a structure
becoming more cadenced by
a heavy wavy sequence and chords which tinkle in a musical universe loaded
with
almost symphonic synths.
A nice tune which hooks perfectly. In fact the whole musical universe of
the German
synthesist leans on beautiful
melodies which stumble between the new and the old Berlin School. As Wavelenght
and its hesitant structure
which moves on a hemming synth and minimalist keys which hop on a synth
with heavier
eurhythmies. We could believe
to hear TD’s ex Peter Baumann version 2010. Metamaterial is a wild race
which
leads on a heavy galloping
structure and a vocoder stratified by a synth with strangely striking layers.
A beautiful
musical piece which switches
its cadence with a completely surprising harmonious heaviness, as on Pure
Energy
(Boogie Mix). Rhythmic arpeggios
on progression are dancing on Linear Polarized opening. Hammering percussions
and a synth with heavy layers
overload this minimalist pace which sometimes isolates itself, sometimes
joins a
load and diversified musical
fest. Refractive Index is a long minimalism corridor where drum sequences
scatter on
an atonal structure which
wraps itself with a heavy melodious synth on the finale, while Annihilation
offers a structure
more supported with a rhythmic
which is similar to Eurythmic’s Sweet Dreams are Made of This. A minimalist
structure which turns in
loops on beautiful synthesized coats. Radiation closes Unnatural Light
with a hypnotic
and sinister tempo which
progresses stealthily veiled by Tangerine Dreamians stratums. A dark approach
with a
vocoder which recites
a fanciful rite in a chthonian atmosphere where the harmonies are outlined
on a beautiful
melodious synth, just
like all which gets on this beautiful 7th opus from Uwe Reckzeh.
Sylvain
Lupari from Guts Of Darkness The French Magazine of Dark &
Experimental Music , Juni 2009
[The accessible music of
Uwe Reckzeh’s Unnatural Light” (of which all tracks were composed and arranged
between 2007 and 2009) is
still firmly rooted in the style of the Berliner School, but this time
Uwe’s output
has been further valvanized
and smoothened, ending up in a nice groovy, and overall moody recording.
... All in all, the well-executed
“Unnatural Light” is a very pleasant and satisfying listen, sure for who
love
the Berliner School sound
and the aforementioned musical period of TD. Recommended. ]
Bert Strolenberg www.sonicimmersion.org,
May 2009
[Nachdem im letzten Jahr
mit „Part Of Time“ ein Werk mit älterer Musik von dem Elektronikmusiker
Uwe
Reckzeh bei MellowJet Records
noch als CDR herausgekommen ist, erscheint im April 2009 der Nachfolger
von
„Altitude 30000“ unter dem
Titel „Unnatural Light“ mit komplett neuem Material. Uwe hatte sich auf
seinem letzten
neuen Werk thematisch in
eine Höhe von 30.000 Meilen begeben, auf dem neuen Album widmet er
sich dem
unnatürlichen Licht.
Wer aber jetzt Neonlights und damit verbunden unterkühlte Sound á
la Kraftwerk erwartet,
der liegt falsch. Uwe ist
mehr ein Mann für die sanften und harmonischen Klänge, deren
Sounds sich oft im Fahrwasser von
Tangerine Dream bewegen.
Was sofort auffällt, ist das ausgesprochen ansprechende Cover, das
einen Pool am
Meer zeigt. Diese, in unnatürliches
Licht gehaltene Urlaubsstimmung, passt dann schon mehr zu Uwe's teils
loungemäßige
Elektronikmusik.
Neun Stücke mit Laufzeiten
zwischen 5:16 und 8:05 Minuten enthält die im Stil der „Berliner Schule“
gehaltene
CD. Wer Uwe’s bisherige
Veröffentlichungen kennt, das sind mittlerweile auch schon sechs Stück,
der hat bei
seinem neuen, siebten Album
gewisse Erwartungen. Doch die werden bei mir zunächst mit dem Opener
„Fall
Line (Mo’s Revenge)“ nicht
vollständig erfüllt. Dieser erste Track klingt für mich
auf den ersten Blick etwas
langatmig, zeigt aber zumindest
bei weiteren Hördurchläufen weitere Nuancen, die beim ersten
Mal nicht ins
Ohr gingen.
Ab dem zweiten Track „Good
Vibrations“ wird es dann aber wesentlich interessanter, denn nun kommen
herrliche
Melodiebögen und ein
Sound der zwischen Schiller und Tangerine Dream liegt, ins Spiel. Mir gefällt
diese relaxte,
melodische Art sehr gut.
Der Titel des dritten Stücke „Wavelength“ bringt bei mir sofort den
Soundtrack gleichen
Namens, den Tangerine Dream
im Jahr 1983 herausbrachten, ins Gedächtnis. Und so klingt dieser
Track auch
wieder ein wenig nach den
Berliner Elektronikmeistern.
Bei „Metamaterial“ arbeitet
Uwe mit Vocoderstimmen und weiten Flächen, dazu gesellt sich ein sehr
ansprechender
Sequenzerrhythmus, was zusammen
eine sehr wohlige Stimmung bei mir erzeugt. Das sind die Stücke, die
mir
unter die Haut gehen. „Linear
Polarized“ beginnt mit einer Rhythmussequenz, die mich an die Ozric Tentacles
erinnert. Allerdings geht
Uwe nicht so druckvoll und abgedreht wie die Ozrics zu Werke, sondern legt
auch hier
den Fokus auf Harmonien,
die dann doch wieder nach Tangerine Dream klingen. „Pure Energy“ besticht
durch
eine schöne Melodielinie
und eingestreuten, flirrenden Rhythmussequenzen.
Am stärksten geht Uwe
mit seinem „Refractive Index“ in die späte 70’er- bzw. frühe
80’er-Phase von Tangerine Dream.
Das Stück hätte
auch gut auf einem ihrer Alben Einzug finden können. Bei „Annihilation“
verwirrte mich Uwe mit
seinem Eingangsrhythmus
doch sehr. Als ich das zum ersten Mal hörte, dachte ich, jetzt kommt
eine Instrumentalversion
von „Sweet Dreams“ von den
Eurythmics. Doch weit gefehlt. Uwe benutzt zwar einen ähnlichen Rhythmus,
legt aber
einen anderen wieder etwas
an TD erinnernden Sound obendrauf. Den Abschluss bildet dann „Radiation“,
das mir
durch seine Sounds und Harmonielinien
wieder ausgesprochen gut gefällt.
Auch wenn Uwe für meinen
Geschmack mit „Unnatural Light“ nicht gerade sein bestes Album herausgebracht
hat,
so hat er doch ein sehr
solides Werk, das Spaß beim Hören bereitet, vorgelegt. Wer die
Musik von Uwe mag oder
sich im Umfeld von Tangerine
Dream wohl fühlt, der kann sich die neue CD von Uwe bedenkenlos zulegen.]
Stephan Schelle, April
2009 musikzirkus-magazin.de
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