E l e m e n t e - E l e k t r o n i k
- M a s c h i n e - M e n s c h
nonstop recorded directly from the main mix
P l a y l i s t
1
- Analogdigitalpolyphomono 9:38
2
- Filtergatemania 10:19
3
- Improviflutecho 10:09
4
- Mysticauroraborealis 12:49
5
- Sequenctrumpetextasy 9:59
Artwork& Audiomastering
by Bernd Scholl, www.moonbooter.de
produced by MellowJet-Records
2009, Germany, www.mellowjet.com
C o n t e n t
Neues
MYTHOS Album.
Nach
zahlreichen Studio- und Computer-CDs konziperte Stephan Kaske erstmals
wieder seit vielen
Jahren
ein Live-Programm nebst dazugehörigem Live-Mitschnitt. Zurück
zu den Wurzeln
sozusagen,
hatte Kaske doch in 15 Konzert- und Tournee- Jahren als Multiinstrumentalist
so
ziemlich
alles an Tasten, Saiten, Klappen, Stimmbändern und Reglern bewegt,
was man sich nur
vorstellen
konnte. So hören und sehen wir beim neuen Programm auch wieder Kaskes
bekannte
"Tull"-Querflöte,
einen elektronischen Dudelsack, legendäre Effektgeräte und Vocoder
aus den 70ern
sowie
ein extrem selten gesehenes Überraschungs-Instrument. Auch für
Improvisationen und Soli gibt
es
wieder viel Raum und Zeit. Das alles geht OHNE Laptop oder ähnliches
über die Bühne.
Benutzt
werden die "bordeigenen" Sequenzer der Geräte mit und zu denen Kaske
live agiert.
Ab
Ende August führt Kaske dieses Programm an ausgewählten Orten
wie Galerien, Vernissagen,
Planetarien,
Kirchen, temporären Kunstausstellungen oder auch gelegentlich Open
Air auf.
New
MYTHOS-CD
After
releasing lot of studio-albums for a long time, MYTHOS is going back to
his roots and presents
his
new Live-CD called "Gallery Concerts". It was recorded in realtime by using
a bunch of instruments,
like
his "Tull" tranfers flute, an electronic bagpipe, different legendary effects
and a vocoder. Plus an
surprising
instrument. Besides the structure of his music, Stepahn gave himself also
some time for
improvisations
and soli. This all was and will be performed without an PC on stage. The
music is coming
out
of hardwaresequenzers. The songs are straightlined, melodic and have a
celtic touch. Stephan Kaske
will
perform his music live in several Gallerys, EM-Concerts and Vernissages.
Mythos is back!
Nach etlichen Jahren Bühnenabstinenz
meldet sich Stephan Kaske nun wieder zurück!
Im Frühjahr 2009 begann
Stephan Kaske mit dem Konzipieren ein neues Live-Programms. Hartnäckige,
intensives Bitten von Veranstaltern und Fans, sowie die ein oder andere
Auszeichnung für seine Musik in den letzten Jahren, haben den
Berliner Multi-Instrumentalisten dazu bewogen, endlich mal wieder auf die
Bühne zu kommen.
Fast zeitgleich mit seinem
„Stage-Re-Birthing“ am 29. August in der Essener Gruga erscheint auch das
neue Album „Gallery Concerts“. (29. August bei MellowJet Records). Dieses
Konzeptalbum spiegelt Stephan Kaskes Live-Programm wieder. Er hat das Ganze
direkt aus dem „Main-Mix“ eingespielt, nachdem Stephan die Musik nonstop
aufgenommen hat. - Ohne zentralen Computer - nur mit "bordeigenen" Sequenzern
und Arpeggiatoren, plus Querflöte, Vocoder und einigen weiteren Instrumenten!
Das es so etwas heute noch gibt - Ick kieke, staune, wundre mir ...!
Back to the roots – denn
in den „goldenen“ 70ern hatte Kaske als Multiinstrumentalist so ziemlich
alles an Tasten, Saiten, Klappen, Stimmbändern und Reglern bewegt,
was man sich nur vorstellen konnte. Natürlich darf auch sein Markenzeichen
– die bekannte "Tull"-Querflöte nicht fehlen! Und genau solche „antiken“,
teilweise schrillen, aber immer melodiösen Klanggebilde, die auch
heute noch gern gehört werden, finden sich nun in Mythos´ neuer
Musik wieder.
In Track 4 „Mysticauroraborealis“
z.B., fühle ich mich in die Zeiten der „Deutschen Wertarbeit“ versetzt,
in denen Dorothea Raukes noch das elektronische Zepter schwang. Überhaupt
schafft es Stephan Kaske mich mit seinen „Gallery Concerts“ in eine psychedelische
Stimmung zu versetzen, was natürlich gerade 40 Jahre nach Woodstock
wieder en vogue ist! Dieser Titel ist auch mein erklärtes Lieblingsstück
der wirklich äußerst interessanten Platte. Es ist zwar „nur“
12:49 Minuten lang, scheint aber nie zu enden ... Aber auch jedes
der vier anderen Stücke ist etwas Besonderes. Stephan Kaske schafft
es, fünf ganz unterschiedliche Musiken auf seinem Album zu platzieren.
Sozusagen, eine ganz hervorragende Symbiose der verschiedensten EM-Stile
auf einer Scheibe gebündelt – Klasse! Als extra-schmackhaftes Bonbon
hat „Schlitzohr Stephan“ die gerade für die jeweiligen Kompositionen
benutzen Instrumente in seine Betitelungen verklausuliert eingewoben. Nette
Idee! Habe ich so auch noch nicht erlebt. - Diese Titel reichen von „Analogdigitalpoliphomono“,
„Filtergatemania“, „Improviflutecho“ über das oben schon angesprochene
„Mysticauroraborealis“ bis hin zu „Sequencetrumpetextasy“.
Schon allein daran kann
man erkennen, dass Stephan das, was er da gerade macht auch gern tut! Und
diese positive Grundstimmung überträgt sich auch in seine Musik.
Sie schlängelt sich wie ein rot leuchtender Faden durch das vielfältige
Klanglabyrinth. Diese gute Laune-Musik mach wirklich Lust auf Mehr!
Ich freue mich schon jetzt
auf Mythos Live in der Gruga! Dort wird Stephan uns dann hoffentlich mit
vielen seiner legendären Instrumente überraschen. Und alles soll
ohne Laptop oder ähnliches über die Bühne gehen – da bin
ich schon sehr gespannt. Aber die Hauptsache ist doch: Mythos lebt – und
wie!
Sylvia
Sommerfeld, schallwen.de
Ende
August erscheint das neue Album von Stephan Kaske unter seinem Pseudonym
Mythos. Nach der „Surround-Sound-Offensive“, die Stephan noch als Eigenproduktion
herausbrachte, erscheint das neue Album nun beim MellowJet Records-Label.
Nach den letzten Produktionen, die Stephan vornehmlich im Studio produziert
und mit Computertechnik erstellt hat, bietet „Gallery Concerts“ Musik,
die extra für Liveauftritte konzipiert ist. Das bedeutet, dass die
auf der CD enthaltene Musik ab August 2009 bei ausgewählten Events,
wie zum Beispiel Kunstausstellungen oder Vernissagen live präsentiert
wird.
Und
genau so ist die Musik auch aufgenommen worden, quasi live im Studio. Dabei
benutzt Stephan verschiedene Instrumente wie zum Beispiel einen elektronischen
Dudelsack, eine Querflöte, diverse Effektgeräte und Vocoder sowie
Keyboards. Das wichtigste ist aber die Musik und die breitet sich auf fünf
Stücken mit Laufzeiten zwischen 9:38 und 12:49 Minuten vor dem Hörer
aus.
Schon
die ersten Töne des Openers „Analogdigitalpolyphomono“ schrauben sich
unweigerlich unter die Haut und in die Gehirnwindungen des Hörers.
Klänge, die man von Kaske’s bisherigen Alben kennt, verbinden sich
mit faszinierenden Synthieakkorden und einem Drumrhythmus, die mich stellenweise
an Geoffrey Downes „The Light Program“ erinnern. Im Mittelteil ändert
sich dann die Melodiefolge und wird durch Vocoderstimme sehr stilvoll ergänzt.
Allein dieses Stück rechtfertigt den Kauf der CD.
Leicht
und locker trabend präsentiert sich zunächst der zweite Track
„Filtergatemania“ und kombiniert dies mit weiteren Rhythmen, Melodielinien
und dahinschwebenden Flächen. Im weiteren Verlauf ändert Stephan
die Stimmlage des Melodieführenden Synthies, ohne die Grundstimmung
zu vernachlässigen. Das Stück bleibt über die vollen zehn
Minuten äußerst spannend.
Der
dritte Track „Improviflutecho“ klingt zunächst nach Klaus Schulze,
hat aber wieder den typischen Mythos-Stil in den Adern. Wie es der Titel
schon verspricht, kommt bei diesem Stück Stephan’s Querflöte
zum Einsatz. Dadurch hat der Titel ein Flair, das an Tracks von Mind Over
Matter erinnert, da die Flöte sehr getragen eingesetzt wird. Darunter
hat Stephan aber einen sehr schönen vorantreibenden Rhythmus gelegt,
der wie ein Geräusch einer entfernt davonrasenden Dampflok klingt.
Als
nächstes kommt „Mysticaauroraborealis“. In diesem Stück, das
zunächst recht sphärisch beginnt schält sich doch schnell
ein hypnotischer Beat, der um eine durch Vocoder verfremdete Stimme ergänzt
wird, aus dem Off. Hier kommen auch erstmals Klänge vor, die aus dem
elektronischen Dudelsack zu stammen scheinen. Eigentlich klingt es nach
einem Synthie oder einer Orgel, hat aber vom Klangbild entfernt Ähnlichkeiten
zu einem Dudelsack. Das ist ein sehr interessantes Stilelement, mit dem
Kaske dem Track eine ganz eigene Note gibt. Auch die Querflöte bindet
Stephan hier wieder ein. Dieser Track hat etwas monotones, aber auch fesselndes,
dem man sich nicht entziehen kann.
Mit
„Sequenctrumpetextasy“ endet dann die CD. Auch hier ist der Titel Programm.
Typische Mythos-Klänge vermischen sich mit fast schon jazzigen Trompetensounds
zu einem sphärisch-experimentellen Track, der trotz seines ungewöhnlichen
Klangbildes gut ins Ohr geht.
Mit
„Gallery Concerts“ ist Stephan Kaske aka Mythos sein vielleicht bestes
Werk der letzten Jahre gelungen. Die Musik klingt sehr ausgereift und eingängig.
Ich bin mir sicher, dass sie live sehr gut rüber kommt. Wer melodische
Elektronikmusik mag, der liegt hier absolut richtig.
Stephan
Schelle, Musikzirkus-magazin.de